Neues von der Kameradschaft Eifler Land (KEL)

Neo­na­zi Farb­schmie­re­rei­en  der Ka­me­rad­schaft Eif­ler Land kurz KEL an Bahn­hof Jün­ke­rath (Eifel) Ende März 2014
Neo­na­zi Farb­schmie­re­rei­en der Ka­me­rad­schaft Eif­ler Land kurz KEL an Bahn­hof Jün­ke­rath (Eifel) Ende März 2014

Neonazi  Farbschmierereien
Neonazi Farbschmierereien „WWW.EifLer-Land.com / Widerstand / KEL“ der Kameradschaft Eifler Land kurz KEL an Bahnhof Jünkerath (Eifel) Ende März 2014

Die Neonazi  Farbschmierereien  der Kameradschaft Eifler Land kurz KEL an Bahnhof Jünkerath (Eifel) Ende März 2014 ist mit zwei Stencilfarbschablonen zusätzlich geschmiert worden
Die Neonazi Farbschmierereien der Kameradschaft Eifler Land kurz KEL an Bahnhof Jünkerath (Eifel) Ende März 2014 ist mit zwei Stencilfarbschablonen zusätzlich geschmiert worden.


Die Neonazi Farbschmierereien „WWW.EifLer-Land.com / Widerstand / KEL“ der Kameradschaft Eifler Land kurz KEL an Bahnhof Jünkerath (Eifel) Ende März 2014 zeigt eine Stencilschablone mit Flaggenlogo und eins mit den Portrait des ehemaligen Stellvertreters Adolf Hitlers, Selbstmörders und kriminellen NS-Verbrechers Rudolf Hesz

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Weitere dokumentierte rechte Propaganda und Neonazis Farbschmierereien aus der Region und den Kreis Euskirchen unter https://secure.flickr.com/photos/antifaeifel/sets/72157643953910484/

Eifelland: Staatsschutz ermittelt (immer noch): (Schon wieder) Hakenkreuze auf Schilder gemalt

Zuvor waren die Hakenkreuze bereits an Häuserwände gesprüht worden. Foto: Pesch

Vor gut zwei Wochen hatten Unbekannte in Nierfeld etliche Hakenkreuze unter anderem an Hauswände geschmiert und mehrere Tausende Euro Schaden angerichtet. Jetzt sind Schmierereien dieser Art an Straßenschildern entdeckt worden.

Eifelland.

Vor gut zwei Wochen hatten Unbekannte in Nierfeld etliche Hakenkreuze an Hauswände, an ein Garagentor, ein Bushäuschen, einen Glascontainer und an einen Zigarettenautomaten geschmiert und mehrere Tausende Euro Schaden angerichtet. Jetzt sind Schmierereien dieser Art an Straßenschildern entdeckt worden.

Im Verlauf der B 266 von Vogelsang nach Einruhr sowie an der B 265 in Wolfgarten hätten Unbekannte in der Nacht zu Sonntag mehrere Verkehrszeichen mit blauen Hakenkreuzen beschmiert, teilte die Euskirchener Polizei gestern mit. Der Staatsschutz in Bonn, der die Ermittlungen übernommen hat, bestätigte das. Derzeit werde geprüft, ob ein Zusammenhang mit den Taten in Nierfeld bestehe, so ein Bonner Polizeisprecher. Vor zwei Wochen war ein 20-jähriger Wohnsitzloser ins Visier der Fahnder geraten. Ob der etwas mit den neuerlichen Schmierereien zu tun habe, könne derzeit noch nicht gesagt werden.

Auch der Aachener Staatsschutz ermittelt, weil Unbekannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch in Stolberg, Monschau und Roetgen über ein Dutzend Verkehrszeichen und ein geparktes Auto mit rechten Symbolen beschmiert haben. (ron)

Quelle: Kölnische Rundschau – Staatsschutz ermittelt Hakenkreuze auf Schilder gemalt – 07.04.2014 – => http://www.rundschau-online.de/eifelland/staatsschutz-ermittelt-hakenkreuze-auf-schilder-gemalt,16064602,26780916.html

Synagogen-Denkmal zerstört: Nazi-Schmierereien in Eifel! Der Staatsschutz ermittelt … und ermittelt … und ermittelt!

Diese Haustür wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert.<br />
Foto: privat
Diese Haustür wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert. Foto: privat

Eifel

Neonazis oder provokante Idioten? In der Eifel häufen sich derzeit die Fälle von Sachbeschädigung durch rechte Schmierereien. Obwohl sich inzwischen ein Täter gestellt hat, tauchen immer neue Nazi-Graffiti auf, zuletzt am Wochenende.

Peter Schmitz (32, Name geändert) ist sauer: Er wohnt in Nierfeld, einem kleinen Ort zwischen Schleiden und Gemünd im Kreis Euskirchen. Vor zwei Wochen wurden Tür und Garage seines Hauses mit Hakenkreuzen beschmiert. Auch in seiner Nachbarschaft fanden sich rechte Symbole auf Wänden und Autos. „Das kriegt man nicht mehr richtig ab“, ärgert sich Schmitz. „Da muss ein neues Garagentor her“. Sein Schaden: rund 8000 Euro.

Am Morgen nach der Schmier-Attacke in Nierfeld stellte sich ein polizeibekannter 20-jähriger den Behörden. Er gab an, stark betrunken gewesen zu sein.

Eine hirnlose Solo-Aktion unter Alkoholeinfluss also? Oder ist der Täter nur das „Bauernopfer“ einer Neo-Nazi-Gruppe? Denn: Vergangenes Wochenende tauchten wieder rechte Symbole auf! Dieses Mal wurden Verkehrszeichen auf der Strecke zwischen Schleiden und Stolberg (Kreis Aachen) besprüht.

„Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass mehrere Personen beteiligt sind oder die Taten zusammenhängen“, sagt ein Sprecher der Bonner Polizei, deren Abteilung Staatsschutz die Fälle betreut. Man stecke noch mitten in den Ermittlungen, arbeite auch eng mit den Aachener Staatsschützern zusammen.

In der Region häuften sich in der jüngeren Vergangenheit ähnliche Fälle, etwa in Kall oder Hellenthal-Blumenthal. Dort wurde ein Denkmal für eine 1938 in Brand gesteckte Synagoge bereits viermal zerstört.

Quelle: Express von 09.04.2014 => http://www.express.de/bonn/synagogen-denkmal-zerstoert--nazi-schmierereien-in-eifel--der-staatsschutz-ermittelt,2860,26803662.html

Faschismus als Ideologie – Neue Theorien befassen sich mit dessen Bewegungsdynamik

In der Bundesrepublik wird der historische deutsche Faschismus meist »Nationalsozialismus« genannt, während der heutige Faschismus Rechtsextremismus « heißt. Wer »Faschismus« sagt, macht sich vielerorts sofort linker Gesinnung verdächtig. Doch seit einigen Jahren verändert sich dieses Bild. Langsam aber sicher etabliert sich der Faschismusbegriff wieder in der wissenschaftlichen Fachdiskussion. Es waren vor allem Gelehrte aus dem angelsächsischen Sprachraum, die seit Ende der 60-er Jahre diese Entwicklung in Gang brachten. George L. Mosse aus den USA und Zeev Sternhell aus Israel gehörten zu den ersten namhaften Forschern, die den Faschismus aus ideengeschichtlicher und ideologiekritischer Perspektive untersuchten. Seit Anfang der 90-er Jahre blüht die Faschismustheorie regelrecht. An den seither veröffentlichten Hauptwerken etwa von Stanley Payne, Robert Paxton oder Roger Griffin kommt nicht mehr vorbei, wer sich heutzutage wissenschaftlich mit Faschismus beschäftigt.

Der Sinn des Hitlergrusses: Kleiner Mann bittet um grosse Gaben. Motto: Millonen Stehen Hinter Mir! [The Meaning of the Hitler Salute: Little man asks for big gifts. Motto: Millions Stand Behind Me!], 1932 John Heartfield (German, 1891–1968)
Doch so richtig der Verweis auf die Komplizenschaft zwischen Kapital und Faschismus sein mag: Er erklärt noch keineswegs, wieso sich unter Umständen ganze Massen der Bevölkerung den Faschisten anschließen.
Der Sinn des Hitlergrusses: Kleiner Mann bittet um grosse Gaben. Motto: Millonen Stehen Hinter Mir! [The Meaning of the Hitler Salute: Little man asks for big gifts. Motto: Millions Stand Behind Me!], 1932 John Heartfield (German, 1891–1968)

In der antifaschistischen Bewegung in Deutschland, oft auch in der VVN-BdA, werden die neuen Ansätze jedoch wenig wahrgenommen. Der Grund für diese theoretische Lücke ist vermutlich, dass die neuen Faschismustheorien völlig andere Fragestellungen als die althergebrachten marxistischen Deutungen verfolgen. Marxistische Faschismustheorie ist auf den Faschismus als Form kapitalistischer Herrschaft fixiert. Oft genug erschöpft sie sich in der Frage, welche Fraktion des Kapitals oder des Staatsapparats welches aktuelle Interesse an faschistischen Aktivitäten haben könnte. Demgegenüber konzentrieren sich die neueren Ansätze auf den Faschismus als Ideologie und politische Bewegung, ohne die Möglichkeit der Komplizenschaft zwischen Faschismus und kapitalistischen »Eliten« jemals zu leugnen. Der ideologiekritische Schwerpunkt der neuen Faschismustheorien muss viele marxistisch geprägte Antifaschisten irritieren, weil diese die faschistische Ideologie häufig als schiere Absurdität oder als reine Demagogie abtun.

Doch so richtig der Verweis auf die Komplizenschaft zwischen Kapital und Faschismus sein mag: Er erklärt noch keineswegs, wieso sich unter Umständen ganze Massen der Bevölkerung den Faschisten anschließen. Die faschistischen Bewegungen lassen sich nicht auf bloße Söldnertrupps »der Herrschenden« reduzieren, sondern sie beziehen ihre Kraft aus dem Fanatismus ihrer Anhänger. Zu interessanten Bündnispartnern für Teile der herrschenden Kreise werden sie erst, sobald sie eine gewisse Massenbasis und Kampfkraft gewonnen haben. Selbst als marginale politische Bewegung sind Faschisten fähig, ganze Bevölkerungsgruppen in Angst und Schrecken zu versetzen – so wie heute in Deutschland und vielen anderen Ländern. Die Dynamik des Faschismus als Bewegung lässt sich nur durch die Analyse seiner Ideologie verstehen.

Die neuen Faschismustheorien fassen den Faschismus vorwiegend als Radikalisierung nationalistischer oder auch religiöser Ideologien auf. Ebenso wenig wie der Faschismus selbst lassen sich Nationalismen oder Religionen lediglich als bloße Manipulation der Menschen im Interesse der Klassenherrschaft erklären. Vielmehr handelt es sich um Reflexe auf gesellschaftliche Verhältnisse, die mit Klasseninteressen zwar unlöslich verbunden, aber nicht unvermittelt aus ihnen abzuleiten sind. Die faschistische Ideologie ihrerseits stellt eine bestimmte Reaktionsweise auf historische Herausforderungen dar – kapitalistische Krisen, imperialistische Mächtekonkurrenz und Emanzipationsbewegungen der Arbeiter, der Frauen, und der kolonisierten Bevölkerungen. Die faschistische Krisenreaktion ist zutiefst vom Glauben an die Ungleichwertigkeit der Menschen und von einer militaristischen, soldatischen Form von Männlichkeit geprägt.

Die Stärke der neuen Faschismustheorien liegt in der Erklärung der Bewegungsdynamik des Faschismus und in der Fähigkeit zur Prognose: Welche Gesellschaften sind aus welchen Gründen besonders vom Hochkommen einer faschistischen Massenbewegung oder von der Errichtung einer faschistischen Herrschaft betroffen oder bedroht? Neue Faschismustheorien können der antifaschistischen Bewegung wichtige strategische Impulse geben. Sie berühren sich mit marxistischen Überlegungen zum Beispiel von Karl Radek, Clara Zetkin und Ernst Bloch aus der Zeit vor der von Stalin befohlenen Dogmatisierung der Lehre vom Faschismus als Diktatur des Finanz- bzw. Monopolkapitals. Die neuen Faschismustheorien sollten auch in der VVN-BdA stärker bekanntgemacht und diskutiert werden.

Quelle: Mathias Wörsching – http://faschismustheorie.de/ – PDF => http://faschismustheorie.de/wp-content/uploads/2011/02/Woersching_Faschismus-als-Ideologie_antifa-mai-juni-2012_S.-11.pdf

20-Jähriger unter Verdacht – Hakenkreuze an Häuser gesprüht

Einige Hauseigentümer in Nierfeld dürften sich am Montagmorgen ziemlich geärgert haben: An insgesamt zwölf Tatorten wurde Eigentum mit Graffiti besprüht. Etliche Hakenkreuze sind seitdem an Hauswänden oder am Garagentor zu finden. Von Klaus Pesch

Gemünd. Einige Hauseigentümer in Nierfeld dürften sich am Montagmorgen ziemlich geärgert haben: An insgesamt zwölf Tatorten wurden Häuserwände mit Graffiti besprüht. Etliche Hakenkreuze sind seitdem an Hauswände, an einem Garagentor, einem Bushäuschen, einem Glascontainer und einem Zigarettenautomaten zu finden.

Es gibt einige Inschriften, die wohl nur Eingeweihte entziffern können, einer der Sprüche lautet „Hardcore“ gefolgt von einem Hakenkreuz. Betroffen waren die Straßenzüge Tränkelbachstraße, Goethestraße und Schweitzer Straße. Wie die Polizei mitteilt, entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Wegen der aufgesprühten Hakenkreuze nahm der bei der Polizei Bonn angesiedelte Staatsschutz die Angelegenheit in die Hand.

Erheblich unter Alkoholeinfluss

Pressesprecher Christoph Schnur teilte gestern der Rundschau mit, die Behörde habe bereits einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 20-Jährige sei wohnsitzlos und der Polizei auch wegen anderer Delikte bekannt. Der junge Mann habe zum Tatzeitpunkt erheblich unter Alkoholeinfluss gestanden.

Aus welcher Gesinnung heraus die Hakenkreuze aufgesprüht worden seien, oder ob es sich bei der Tat einfach nur um einen Blödsinn gehandelt habe, obliege noch der Prüfung. Weitere Auskünfte könne er zum derzeitigen Zeitpunkt nicht geben. Wenn der junge Mann aufgrund seiner starken Alkoholisierung nicht mehr Herr seiner Sinne gewesen sei, werde dies möglicherweise gerichtlich berücksichtigt.

Ein der Rundschau namentlich bekannter Anlieger berichtete, er kenne einen jungen Mann, der in einem Kellerraum in Nierfeld hause. „Der muss ganz schön in der Szene drin gewesen sein, hat aber jetzt wieder Arbeit“, sagte er.

Man habe beobachten können, dass er angetrunkene Besucher gehabt habe, die aber nicht zum Hauseingang hereingekommen seien, sondern nach einem Klopfen an die Kellerfenster hätten einsteigen können. Die seien aus Richtung der Bahnlinie gekommen.

Der Anlieger fand außerdem an einer Bushaltestelle an der B 265 eine kaputte, offensichtlich geplatzte Jägermeister-Flasche. „Ich sah, dass da eine Lunte rauskam“, berichtete er. Nach einem Tag sei er noch einmal an der Stelle vorbeigekommen und habe dann gesehen, dass Schrauben und geplatzte Spraydosen dort gelegen hätten. Christoph Schnur vom Staatsschutz sagte jedoch, von solchen Molotow-Cocktails sei vonseiten der ermittelnden Beamten nicht die Rede gewesen.

Der Nierfelder Anlieger sagte, besonders schlimm habe es den Besitzer eines Hauses mit schicker weißer Haustüre und weißem Kunststoff-Garagentor getroffen. „Das kann man gar nicht mehr saubermachen, das muss man neu kaufen“, mutmaßte er.

Doch wer kommt für solche Schäden auf? Christina Badenschneider von der Gemünder Signal-Iduna-Agentur erläuterte, wenn man im Rahmen der Wohngebäudeversicherung einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen habe, der auch Schäden durch Vandalismus und Graffiti-Sprayer abdecke, könnten die Kosten für die Entfernung der Schmierereien von der Versicherung übernommen werden.

Quelle: Kölnische Rundschau 26.03.2014 – http://www.rundschau-online.de/eifelland/20-jaehriger-unter-verdacht-hakenkreuze-an-haeuser-gesprueht,16064602,26666558.html



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