Archiv der Kategorie 'Lokales'

We‘re not gonna take it anymore!

Am 17. November wollen sich – zum zehnten Mal in Folge – Nazis aus der gesamten Bundesrepublik in Remagen versammeln, um ihre besonders deutsche Variante der Geschichtsverklärung auf die Straße zu tragen. Das Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft dazu auf, nach Remagen zu kommen und den Faschist*innen einen kreativen und vielfältigen Protest entgegenzusetzen.

Wie jedes Jahr soll anhand der „Rheinwiesenlager“ der deutsche Opfermythos am Leben gehalten werden, während man Nationalsozialismus, Shoah und andere Verbrechen der Deutschen ausklammert, glorifiziert oder leugnet. Ähnlich wie bei der Bombardierung Dresdens wird von einem „Alliierten Kriegsverbrechen“ gesprochen und dabei die Schuld Deutschlands an Krieg und Holocaust relativiert.

Bis heute ist der Aufmarsch in Remagen ein wichtiges Datum für die Speerspitze der Neonaziszene in Deutschland: Alle zentralen Figuren des Aufmarsches sind seit Jahren militant aktiv und in rechtsterroristischen Kreisen bestens vernetzt. Gerade nach dem Scheitern des Prozesses gegen die Organisatoren des 2012 verbotenen „Aktionsbüro (AB) Mittelrhein“, ist die Szene wieder gestärkt.

Gleichzeitig bemüht sich die AfD, die Wehrmacht von ihren Verbrechen freizusprechen, die Soldaten des NS-Deutschlands zu Helden zu stilisierten und einen Wechsel in der „dämlichen Bewältigungspolitik“ einzufordern, womit sie die geschichtsrevisionistische Position der aufmarschierenden Nazis wieder mehrheitsfähig macht.

Aber während die Faschist*innen um ihre vermeintlichen Opfer trauern, feiern wir dieses Jahr das mit der Besetzung der Rheinwiesen verbundene Ende ihres Vernichtungsfeldzugs und machend mit lautstarker Musik ihr Trauerritual zur Farce. Mit einer vorangehenden Demonstration wollen wir unsere politische, antifaschistische Botschaft nach außen tragen.

Denn gerade jetzt, wo den deutsch-autoritäten Sehnsüchten wieder nachgekommen wird und der rechte Rand die Parlamente zurückerobert, ist es umso notwendiger zu zeigen, dass dem geschichtsverklärenden Gedankengut keine Bühne geboten werden darf!

Kommt mit uns am 17. November auf die Straße, um den Neonazis ihre Grenzen aufzuzeigen!

17. Nov 2018 | 10:30 Uhr | Bf Remagen
Antifaschistische Demonstration & Aktionen

Deutschlands berühmtester Förster Peter Wohlleben kämpft um Hambacher Forst

Quelle SWR => https://www.swr.de/landesschau-rp/deutschlands-beruehmtester-foerster-peter-wohlleben-kaempft-um-hambacher-forst/-/id=122144/did=22617044/nid=122144/1po3hek/index.html#utm_source=Twitter&utm_medium=referral&utm_campaign=SWR%2Ede%20like

Fascho Treffen mit Anti-Antifa Referenten am 12.07.2018 in Schleiden-Gemünd Kurhaus

Anti-Antifa Bernd Kallina
Anti-Antifa Bernd Kallina

Anti-Antifa, Fascho Ideologe und Bürschi Bernd Kallina als Referent zu Besuch in der Eifel bei den völkischen Blut & Boden Faschos der AfD.

Bernd Kallina Jugendlicher war er Mitarbeiter der von Heinrich Meier herausgegebenen extremrechten Schülerzeitung „Im Brennpunkt“.[1]

Kallina arbeitet beim Deutschlandfunk als Redakteur und Kommentator für den Bereich „Hintergrund“ („Hintergrund Politik“ und „Hintergrund Wirtschaft“). Für Deutschlandradio und andere Medien führte er mehrere lange Exklusivinterviews, so mit Günther Beckstein, Günter Zehm, Alfred de Zayas, Heinz Magenheimer, Hans-Helmuth Knütter (anti-Antifa) und anderen. Kallina selbst veröffentlichte unter anderem im Witikobrief, in MUT, in Nation und Europa, der Deutschen Militärzeitschrift, in den Burschenschaftlichen Blättern, in Epoche, Aula sowie im Rheinischen Merkur. Des Weiteren ist er einer der Autoren des Handbuchs des Linksextremismus von Hans-Helmuth Knütter und Stefan Winckler und des ebenfalls von diesen beiden Autoren herausgegebenen Buches Der Verfassungsschutz.

Sein Beitrag in der Themenausgabe „1945: Ende und Anfang“ der Wochenzeitung Das Parlament vom 28. April/5. Mai 1995, in der Kallina eine Rehabilitation von Theodor Oberländer versuchte, wurde in der politischen Öffentlichkeit kontrovers diskutiert und war unter anderem Gegenstand einer Kleinen Anfrage der Bundestagsabgeordneten Annelie Buntenbach und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Januar 1996 im Deutschen Bundestag.[2]

Von 1994 bis 1998 war Kallina Pressesprecher des Freien Deutschen Autorenverbands (FDA). Heute ist er Vorsitzender des Bonner Freundeskreises CSU. Er ist unter anderem als Referent bei der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (SWG) aufgetreten.[3]

Kallina ist Alter Herr der Burschenschaft Danubia.[4]
Politisches Engagement
Kallina war 1973 Pressereferent im Bundesvorstand der Jungen Nationaldemokraten[5] sowie Mitglied und Funktionär der NPD, aus der er nach eigenen Angaben wenig später ausgetreten ist.[6] Des Weiteren ist er Mitglied des völkischen Witikobundes und gehörte ab 1986 dessen Bundesvorstand an.

Einzelnachweise
[1]http://www.diss-duisburg.de/Arbeitsbereiche/Archiv/archiv_liste.htm
[2]Bundestagsdrucksache 13/3780 vom 24. Januar 1996: „Die ‚Neue Rechte‘ in Veröffentlichungen der Bundeszentrale für politische Bildung“ http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/13/037/1303780.asc
[3]Webseite der SWG-Hamburg http://www.swg-hamburg.de/Vortrage/vortrage.html
[4]Danuben Zeitung 1/2005, Sommersemester, S. 40, 49.
[5]Georg Herde, Alexa Stolze: Die Sudetendeutsche Landsmannschaft. Pahl-Rugenstein, Köln 1987, S. 133.
[6]Süddeutsche Zeitung 24. Juli 2013 12:01 Umstrittener Deutschlandfunk-Redakteur Der Grenzgänger Ein Redakteur des Deutschlandfunks steht dem rechtsextremen Milieu nahe. Darf so jemand bei den Öffentlich-Rechtlichen arbeiten? Von Sebastian Krass http://www.sueddeutsche.de/medien/umstrittener-deutschlandfunk-redakteur-der-grenzgaenger-1.1729380

Anti-Antifa, Fascho Ideologe und Bürschi Bernd Kallina als Referent zu Besuch in der Eifel bei den völkischen Blut & Boden Faschos der AfD.

Save the dates! Smash the #AfD #Parties im #Kreis #Euskirchen!!

Der #AfD die Bockwurstparty in Kreis Euskirchen versauen! Alle liebe Menschen bitte kommen und schön Krach & BuntiBunti .) #FckAfD #NoAfD

Der #AfD die Bockwurstparty in Kreis Euskirchen versauen! Alle liebe Menschen bitte kommen und schön Krach & BuntiBunti .) #FckAfD #NoAfD

Pressespiegel: Demo in Euskirchen Breites Bündnis gegen AfD vor dem City-Forum

Bei den geplanten AfD-Veranstaltungen im Euskirchener City-Forum soll es wieder Gegendemonstrationen geben, wie es sie bereits bei der jüngsten Landeswahlveranstaltung gegeben hat. Bei den geplanten AfD-Veranstaltungen im Euskirchener City-Forum soll es wieder Gegendemonstrationen geben, wie es sie bereits bei der jüngsten Landeswahlveranstaltung gegeben hat. Foto: Darf kopiert und verbreitet werden. Copyleft!

Das braune Netzwerk (AfD, NPD, Identitäre Bewegung, Ku-Klux-Klan etc.) => https://www.youtube.com/watch?v=g08zhpVhGu4

Euskirchen -

Das „Bündnis – Eifel gegen Rechts“ veranstaltet am Samstag eine Kundgebung am City-Forum in Euskirchen. Unter dem Motto „Es gibt kein ruhiges Hinterland!“ soll vor Ort lautstark gegen die Landeswahlveranstaltung der AfD, zu der etwa 400 Delegierte im City-Forum erwartet werden, protestiert werden.

Treffpunkt ist um 10 Uhr der Durchgang links vom Haupteingang des City-Forums in Richtung Klostergarten. Aus der Kundgebung heraus wird sich dann um etwa 11.15 Uhr ein Demonstrationszug in Bewegung setzen.

Unter dem Motto „Wir zeigen Herz“ findet eine weitere Kundgebung für eine offene und tolerante Gesellschaft auf dem Klosterplatz statt. Die Wohlfahrtsverbände Awo, Caritas, Kinderschutzbund, der Paritätische sowie der DGB in der Region Aachen und die Kreisverbände der Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke rufen gemeinsam dazu auf, ab 11 Uhr in Euskirchen ein Zeichen für gegenseitigen Respekt zu setzen.

„Wir freuen uns auf eine Kundgebung mit Poetry-Slam, Musik, Tanz, Vorträgen und einem gemeinsamen Kunst-Projekt“, so die Organisatoren der Aktion. (krä)

Quelle: KStA vom 13.01.2017 => http://www.ksta.de/25526830