Archiv der Kategorie 'Rassismus'

/// 161 Actiondays /// Termin der #AfD für 2017 @Euskirchen @Cityforum ///

Das wird ein heisses neues Jahr. Für Anfang 2017 sind mehrere kleine und Gross-Veranstaltungen der #AfD im Cifyforum in Euskirchen geplant.

Sonntag, 08.01.2017
14.30 – 18.00 Uhr
Wahl Direktkandidat Bundestag, Raum Pavillon


Samstag/Sonntag 14.+ 15.01.2017
11.00 – 19.00 Uhr
Landeslistenwahlversammlung im gesamten EuCF

Donnerstag, 26.01.2017
18.00 – 21.30 Uhr
Vortragsveranstaltung, Raum Pavillon

Samstag/Sonntag 11. + 12.03.2017
Zeitrahmen ist noch in Abstimmung
Wahlveranstaltung im Saal und/oder dem gesamten EuCF

Der nächste Parteitag steht übrigens für den 14. Januar an. Wieder in Euskirchen!
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-in-nrw-gegner-von-marcus-pretzell-wollen-sonderparteitag-a-1124814.html

Samstag/Sonntag 11. + 12.03.2017
Zeitrahmen ist nicht klar.
Wahlveranstaltung im Saal und/oder dem gesamten EuCF

/// Das heisst sehr früh aufstehenden /// AFA Crews organisieren /// Schön Bunt & Laut ///

Proteste gegen die AfD in Euskirchen am 2.12.2016 @Cityforum

Protest gegen AFD in Euskrichen am 2.12.2016
Bild: Protest gegen AFD in Euskirchen ²Cityforum am 2.12.2016

Die ersten Demonstranten hatten am Samstag um 8.30 Uhr vor dem Euskirchener City-Forum Stellung bezogen. Dort setzte am Wochenende der nordrhein-westfälische AfD-Verband seine Landeswahlversammlung fort. Während eine Gruppe Euskirchener Frauen es zunächst etwas ruhiger angehen ließ und die Plakate eher zögerlich ausrollte, protestierten die Mitglieder des Bündnisses „Eifel gegen Rechts“ lautstärker.

Sie riefen den eintreffenden AfD-Mitgliedern ihre Meinung über die Partei entgegen. „Wir wollen der AfD zeigen, dass sie auch in der Eifel nicht willkommen sind“, sagte Jan Fischer, der die Kundgebung für das Bündnis bei der Polizei angemeldet hatte. Noch wesentlich früher als die Demonstranten und die AfD-Mitglieder waren die ersten Polizeibeamten vor Ort. Ihr Einsatz begann nach Auskunft des Euskirchener Polizei-Pressesprechers Lothar Willems um 5 Uhr.

Zur Unterstützung hatte die Euskirchener Polizei eine Hundertschaft angefordert. Die war aus Gelsenkirchen in den Morgenstunden angereist und verwandelte das Areal um das City-Forum ab 8 Uhr in einen Hochsicherheitsbereich. Kurz vor 9 Uhr führte ein Beamter ein Kooperationsgespräch.

Der Grund: Die Frauengruppe hatte sich zu nahe an die Treppe zum City-Forum gewagt und hätte so den Zugang der AfD-Mitglieder verhindern können. „Es ist immer ein Spagat. Einerseits gibt es ein Demonstrationsrecht, andererseits hat die Partei auch das Recht, die Veranstaltung ungestört durchzuführen“, so der Beamte.

Eine Einsatzhundertschaft war aus Gelsenkirchen nach Euskirchen ausgerückt um die Faschos zu schützen
Eine Einsatzhundertschaft war aus Gelsenkirchen nach Euskirchen ausgerückt. Die Beamten verbrachten eine ruhige Zeit.
Foto:Steinicke

Die Frauengruppe hatte die Demo nach eigenem Bekunden nicht angemeldet und berief sich auf das Recht einer Spontanversammlung. „Das gilt nur dann, wenn es wirklich spontan ist. In diesem Fall steht schon seit Tagen fest, dass die Veranstaltung im City-Forum stattfinden wird“, erklärte der Beamte den Frauen. Die mussten daraufhin zwei Ordnerinnen und eine Sprecherin bestimmen. Danach durften sie auch offiziell demonstrieren.

Derweil versammelte sich auf dem Herz-Jesu-Vorplatz eine weitere Gruppe von Demonstranten. Die Kreis-SPD hatte die AfD-Versammlung zum Anlass genommen, um zu einer Demonstration für eine tolerante Gesellschaft aufzurufen. Unter dem Motto „Wir zeigen Herz“ wurden ab 10 Uhr mehr als 1000 Schoko-Herzen verteilt.

Nach Angaben der Polizei waren rund 100 Bürger dem Aufruf zur Demo gefolgt. Mit von der Partie waren die Arbeiterwohlfahrt, die Grünen, die FDP, die Linken, die evangelische Kirchengemeinde, die Caritas, der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Integrationsrat Euskirchen. Für Musik sorgte Günter Hochgürtel mit seinen Wibbelstetz-Kollegen Jürgen Schroeder und Linus Krämer.

Der Organisator und SPD-Kreisvorsitzende Markus Ramers sprach indes von gut 200 Teilnehmern: „Diese Beteiligung ist ein Zeichen für den Zusammenhalt der Euskirchener. Mit der Resonanz bin ich sehr zufrieden, schließlich hatten wir nicht viel Vorlaufzeit.“ Es sei nicht das Ziel der SPD gewesen, gegen die AfD, ihre Mitglieder oder deren Wähler zu protestieren, sondern für ein anderes Menschenbild sowie für eine solidarische, offene Gesellschaft zu werben

Diese Meinung teilte auch die Euskirchener Demonstrantin Ellen Wortmann: „Ich möchte kundtun, dass die AfD keine Alternative ist. Es gibt Werte, die wir verteidigen müssen.“ Von der Idee, der AfD-Versammlung mit einem fadenscheinigen Grund einen Riegel vorzuschieben, halte sie nichts: „Es ist eine Partei, also hat sie auch das Recht dazu.“

Das sah Linken-Stadtverordneter Jan Fischer ganz anders: „Solchen Parteien muss man den Zugang zum City-Forum verbieten. Die AfD hat schließlich schon mit der NPD demonstriert. Diese Partei hat ihre demokratische Legitimation verspielt.“ (siehe „Streit um Vermietung des City-Forums“)

Im City-Forum bekamen die 400 Delegierten des nordrhein-westfälische AfD-Verbands von den Protesten gegen ihre Partei und die Landeswahlversammlung nicht viel mit. Für sie stand die Besetzung der weiteren Listenplätze mit Kandidaten für die Landtagswahl 2017 im Vordergrund. Die zweitägige Veranstaltung in Euskirchen war die Fortsetzung der Landeswahlversammlung in Rheda-Wiedenbrück.

– Quelle: http://www.rundschau-online.de/25220410 ©2016

http://www.rundschau-online.de/region/kreis-euskirchen/parteien--verbaende--buerger-mit-schoko-herzen-gegen-afd-demonstriert-25220410

/// DER #AFD DEN BODEN ENTZIEHEN AM 03.12.2016 IN EUSKIRCHEN /// #AFD-LANDESWAHLVERSAMMLUNG MOBBEN! @Euskirchen @Cityforum ab 6 Uhr! ///

/// DER #AFD DEN BODEN ENTZIEHEN AM 03.12.2016 IN EUSKIRCHEN /// #AFD-LANDESWAHLVERSAMMLUNG MOBBEN! @Euskirchen @Cityforum ab 6 Uhr! ///

Am 03. Dezember 2016 findet in Euskrichent, erneut ein AfD-Landeswahlversammlung statt, bei dem die Partei ihre Wahllisten für die kommende Landtagswahl aufstellen will. Als antifaschistische und antirassistische Gruppen, die sich an der Kampagne Nationalismus ist keine Alternative beteiligen, rufen wir dazu auf, sich am 03.12. an Aktionen in Euskirchen zu beteiligen.

Während es bei den letzten Veranstaltungen der AFD in Euskirchen zu kleinen Protesten von Antifas gekommen ist, wollen wir nun einen Schritt weiter gehen. Wir werden da sein um den AfD-Landeswahlversammlung noch deutlicher entgegen zu treten. Damit werden wir deutlich machen, dass wir der AfD in der Eifel auch zukünftig das Leben schwer machen werden.

Die AfD ist weiterhin, da hat sich seit Monaten nicht verändert, viel mehr als eine nationalistische und neoliberale Partei, die Abschottung zu Gunsten des Standorts Deutschland vorantreibt. Mit ihrem rechten Gesamtpaket bedient sie ebenso einen rassistischen, antisemitischen, antifeministischen wie auch homophoben Konsens . Das Familien- und Abstammungsbild bildet den Kitt, der die Völkischen und die Nationalkonservativen zusammen bringt. Die AfD sucht dabei immer wieder den kalkulierten Tabubruch. Sie üben sich in menschenverachtender Rhetorik – Zuletzt war es das klare Bekenntnis von Gauland, seine Nachbarschaft deutsch halten zu wollen, am Anfang des Jahres waren es Frauke Petrys Schießbefehl-Phantasien. Gegen die Enthemmung in der Mitte der Gesellschaft Spätestens seit der Intervention bei „Birlikte“ in Köln und den folgenden Reaktionen der Medienlandschaft von WDR, KSTA bis zu Vertretern der Linkspartei, ist offensichtlich, dass die AfD sich in der politischen Landschaft der BRD etabliert hat. Mit dieser Etablierung der AfD in der Mitte der Gesellschaft ist sie fester Bestandteil der öffentlichen Debatte. Protest gegen ihr Auftreten wird mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit delegitimiert. Man möchte der AfD ein Podium oder Forum bieten, um das „Problem AfD“ zu lösen. Statt mit sozial Benachteiligten, von Rassismus Betroffenen oder FLTI*’s darüber zu reden, wie der Vormarsch der AfD aufzuhalten wäre, wird sich mit Rassist_innen an einen Tisch gesetzt. Als Antifaschist_innen ist es unsere Aufgabe die AfD dort zu schwächen, wo sie versucht öffentlich Meinung zu machen. Es gilt klar zu machen, dass es keinen Dialog mit den Organisator_innen des Rechtsrucks gibt. Die gesamtgesellschaftliche Verschiebung nach rechts ist, was es anzugreifen gilt!

Der AfD den Boden entziehen – Im Wahlkampf, im Alltag!

Auf Parteitagen oder Landeswahlversammlungen der AfD wird mehr verhandelt als nur Tagesordnungspunkte und Wahllisten aufgestellt: Die Partei will hier auch ihre Etablierung im politischen Mainstream sichern. Ein Etappenziel dieser Etablierung ist der Wahlerfolg, auch hier in NRW. Wir werden der AfD bei jeder ihrer Schritte erneut ein Bein stellen. Die Proteste gegen die Landeswahlversammlung der AfD in Euskirchen stehen jetzt an, sind für uns jedoch nur ein Warm-Up für den Landtagswahlkampf 2017.

Wenn sie auftauchen, werden wir da sein. Ob im Nachbardorf beim Wahlstand, oder beim Landeswahlversammlung in Euskirchen. Wir werden uns auch weiterhin der AfD als geistigen Brandstiftern und Organisator_innen des Rechtsrucks entgegenstellen.

Kommt am 03. Dezember 2016 zu den vielen bunten und lauten Aktionen gegen den Landeswahlversammlung der AfD in Euskirchen!

ab 6.00 Uhr Aktionen gegen den AfD-Landesparteitag – Passt auf euch auf und seit solidarisch.

/// DER #AFD DEN BODEN ENTZIEHEN AM 03.12.2016 IN EUSKIRCHEN /// #AFD-LANDESWAHLVERSAMMLUNG MOBBEN! @Euskirchen @Cityforum ab 6 Uhr! ///

Bei Fragen nach Anfahrt oder Schlafplätzen bitte E-Mail an antifaeuskirchen@riseup.net oder benutzt das Kontaktformular.

Weitere Veranstaltungen:

Das #Bündnis Eifel-gegen-Rechts (http://eifelgegenrechts.blogsport.de/) ruft für Samstag den 03.12.16 ab 9 Uhr direkt neben dem Cityforum zum Protest gegen die #AfD auf.
Motto: Es gibt kein ruhiges Hinterland – Kein Ülatz für Rassismus und Nationalismus in Euskirchen/Eifel oder sonstwo!

Die #SPD im Kreis #Euskirchen ruft ebenfalls zur #Demo gegen die #AFD am 3.12.2016 ab 10 Uhr in der Euskirchener Innenstadt auf

=>

REMEMBERING: Antisemitische und holocaustleugnende Vorfälle bei AFD Veranstaltungen in Cityforum Euskirchen in 2015 => http://www1.wdr.de/fernsehen/stellungnahme-westpol-afd100.html

Rechtes Land Eifel / Euskirchen

Quelle Rechtes Land => http://www.rechtesland.de//#?zoom=10&center=50.59326331891003,6.576690673828126&datasets=5,6,9,8,7,112,114,59,163,92,47,29,81,78,88,86,64,51,31,35,30,157,156,11,164,145,146,2,4,3&menu=1

Antisemitismus: Die AfD ist tot – sie weiß es nur noch nicht

Die AfD ist Geschichte. Denn was im heutigen Deutschland nicht geht, und darauf darf man ruhig stolz sein, ist eine Antisemitenpartei. Und die AfD ist antisemitisch. Ein Kommentar.

von

Sie erwarten vielleicht, dass es um den Brexit geht. Nein, wenn alle über den Brexit schreiben, mache ich das nicht. Stattdessen schreibe ich über die AfD. Bei der AfD herrscht Feierlaune, wegen der britischen Entscheidung. Aber die Partei ist tot, sie weiß es nur noch nicht. Da hilft auch kein Brexit. Vielleicht kommen sie in den nächsten Bundestag, aber das wird nur ein Intermezzo sein. Es ist vorbei.

Im baden-württembergischen Landtag sitzt der Abgeordnete Wolfgang Gedeon, ehemaliger Maoist. Er hat ein Buch geschrieben, in dem sich Sätze wie diese finden: „Die Versklavung des Restes der Menschheit im messianischen Reich der Juden ist also das eschatologische Ziel der talmudischen Religion.“

Wenn das kein Antisemitismus ist, dann wäre auch Adolf Hitler kein Antisemit gewesen. Übrigens war Hitler, bei allem, was man gegen ihn sagen kann, ein eleganterer Stilist als Wolfgang Gedeon. Auch der Fraktionsvorsitzende Meuthen hat die Botschaft des Buches erkannt. Er wollte Gedeon aus der Fraktion werfen. Dafür findet er in der AfD-Fraktion nicht die notwendige Mehrheit. Nun soll eine wissenschaftliche Kommission das Buch analysieren und herausfinden, ob es sich bei der These, die Juden strebten nach der Weltherrschaft, wirklich um Antisemitismus handelt. Eines der Kommissionsmitglieder soll Jude sein. Der Gedanke, dass ein seriöser jüdischer Wissenschaftler sich für diesen Job begeistern könnte, zeugt von dem Vakuum, das in den Köpfen der AfD-Fraktion regiert.

In einer neuen Partei suchen auch Wirrköpfe eine Heimat, das ist normal. Bei den Grünen war es auch so. Die schließt man dann aus, fertig. Dass ein Parteimitglied menschenfeindliche Thesen verzapft, lässt sich bei tausenden Mitgliedern nicht vermeiden, so etwas kommt bei jeder Partei hin und wieder vor. In der AfD aber halten nicht Einzelne, sondern viele die jüdische Weltverschwörung für eine Idee, die man ernsthaft diskutieren sollte.

Die Partei hat ihre Anfangserfolge einer Anziehungskraft auf Milieus zu verdanken, die beim Namen „NPD“ der Abscheu packt. Es gibt viel Unzufriedenheit mit der Angebotspalette im Parteiensystem, seit „CDU“ nur noch ein anderer Name für „SPD“ ist. Was aber im heutigen Deutschland nicht geht, und darauf darf man ruhig stolz sein: eine Antisemitenpartei. Es gibt Antisemiten, aber auf deren Bestrebungen, sich als Partei zu etablieren, ruht ein Fluch. Sie haben Anfangserfolge, und dann zerlegen sie sich selbst, bei der AfD ist es bereits in vollem Gang. Sie zerstreiten sich immer über die Frage, wer Führer sein darf. Dass deutsche Rechtsextreme mit einem unlösbaren Führerproblem geschlagen sind, scheint mir ein Indiz für die Existenz eines Gottes zu sein, der Humor hat.

Quelle: Tagespiegel => http://www.tagesspiegel.de/politik/antisemitismus-die-afd-ist-tot-sie-weiss-es-nur-noch-nicht/13788446.html

Siehe auch:

„Wählte AfD-Kreisverband einen Holocaustleugner in den Vorstand?“ => http://wug-gegen-rechts.de/2016/06/ansbachweissenburg-waehlte-afd-kreisverband-einen-holocaustleugner-in-den-vorstand/

Das TV-Magazin „Westpol“ berichtete am 8. November 2015 über eine Diskussionsveranstaltung der AfD in Euskirchen mit Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski. Im Anschluss an den Vortrag, der Anfang November stattfand, sagte demnach ein unbekannter Teilnehmer zum möglichen Umgang mit Flüchtlingen: „Man muss sich nur an den Zweiten Weltkrieg erinnern, an unsere eigene Geschichte. Was haben wir denn mit den Juden gemacht? Da gab es ja auch Möglichkeiten… Man muss gar nicht übertreiben, aber was anderes wird bald gar nicht mehr möglich sein. Die Flüchtlinge gehen ja nicht freiwillig.“=> http://www.mbr-koeln.de/vor-ort/kreis-euskirchen/#aufmaersche-aktionen-uebergriffed/