Hier findet ihr die vergangene Aktionen und Veranstaltung!
Die aktuellen Aktionen und Veranstaltung findet ihr hier!

*** Same Shit – Different Label Antifaschistische Vorabenddemo – 19.Juli 2013 ***

Wann: Freitag, 19. Juli 2013 ab 19.45 Uhr
Wo: Hamm – Hauptbahnhof
Mehr Infos: http://hamm.noblogs.org/post/2013/06/22/antifaschistische-vorabenddemo-19-juni/

*** Ein schmaler Grat — Widerstand im KZ Buchenwald ***

Ein schmaler GratVeranstaltung mit Bernd Langer
Donnerstag, 4. Juli 2013 um 20 Uhr
Buchladen Le Sabot, Breitestr. 76, Bonn

„Haben wir alles richtig gemacht?“ ist der Titel eines Interviews mit Paul Grünewald, der mit Karl Peix und Walter Krämer – beide wurden 1941 ermordet – eine Widerstandsgruppe im Krankenrevier des KZ Buchenwald bildete. Insbesondere Krämer war in der DDR als „Arzt von Buchenwald“ populär, im Roman „Nackt unter Wölfen“ setzte ihm Bruno Apitz ein literarisches Denkmal.

Doch die einfache Schwarz-Weiß-Beschreibung von antifaschistischen Helden unterschlägt die komplizierten Verhältnisse in den Konzentrationslagern. Während nach Krämer Schulen, Straßen usw. benannt wurden, fand Karl Peix später kaum noch Erwähnung. Dabei war er zunächst von zentraler Bedeutung für den Widerstand in Buchenwald, verstrickte sich aber zunehmend in Machenschaften mit der SS, Vorwürfe gehen bis hin zu Mord.

Im Gespräch berichtet Grünewald mit seltener Offenheit über das Dilemma von notwendiger Zusammenarbeit mit SS-Schergen, Korruption, Geldbeschaffung und politischem Selbstverständnis.

Vortrag zu dem auf CD erschienen Interview von Bernd Langer (Kunst und Kampf)

Bernd Langer, seit Ende der 70er-Jahre am Aufbau der ersten Antifa-Strukturen beteiligt und der kulturpolitischen Initiative Kunst und Kampf (KuK), politischer Aktivist und Autor diverser Bücher.

Veranstalter: Antifa Euskirchen/Eifel, Antifa Bonn/Rhein-Sieg und www.kunst-und-kampf.de

Flyer:

Wann: Donnerstag, 4. Juli 2013 um 20 Uhr
Wo: Buchladen Le Sabot, Breitestr. 76, Bonn
Mehr Infos: http://antifaeifel.blogsport.de/2013/06/15/ein-schmaler-grat-widerstand-im-kz-buchenwald/

*** Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik ***

p> Fantifa.Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik.

Feministische Antifa oder Frauen-Antifa Gruppen entstanden in den frühen 1990er Jahren, meist als Reaktion auf einen fortgesetzten Sexismus in männlich dominierten Antifa-Zusammenhängen. Heute gibt es nur noch wenige solcher Fantifa-Gruppen und auch in der antifaschistischen „Geschichtsschreibung“ spielen sie kaum eine Rolle.

Das Buch „Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politik“ will das ändern. Es geht den Spuren nach, lässt Aktivistinnen zu Wort kommen, beleuchtet aktuelle feministische Antifa-Arbeit, erläutert inhaltliche Schwerpunkte, fragt nach, was aus Fantifa-Gruppen wurde, eröffnet einen Blick auf die Möglichkeiten männlicher antisexistischer Handlungsräume und diskutiert die fortgesetzte Notwendigkeit feministischer Perspektiven in antifaschistischer Politik.
Interviews mit Aktivistinnen werden ausführlich durch das Herausgeber_innenkollektiv eingeführt und durch Originaldokumente illustriert. Die vergangenen und aktuellen Debatten um Feminismus, Antisexismus und Antifaschismus sollen so zusammengebracht werden.

Do 11.Juli Buchladen Le Sabot Breitestr 76, Bonn, 20h
Veranstalterinnen: Verein zur Förderung politischer Bildung und Kultur e.V
Buchladen Le Sabot
ANTIFA Bonn/Rhein-Sieg

Wann: Donnerstag, 11. Juli 2013 um 20 Uhr
Wo: Buchladen Le Sabot, Breitestr. 76, Bonn
Mehr Infos: http://antifabonn.blogsport.de/2013/05/26/veranstaltung-do-11-juli-2013-fantifa-feministische-perspektiven-
antifaschistischer-politik/

*** Erinnerung an jüdisches Leben in Gemünd – Verlegung von Stolpersteinen ***

Der AK Stolpersteine in Gemünd hat seine ersten Teilziele erreicht. Gemeinsam mit der Gemeinschaft Gemünder Vereine veranstaltet er im Rahmen der 800-Jahrfeier am Sonntag, 23.06.2013 eine Erinnerungsfeier für die Gemünder Juden. „Gerade jetzt zur 800-Jahrfeier ist es uns ein besonderes Anliegen auch an die jüdischen Mitbürger in Gemünd zu denken“ betonen unisono die Mitglieder des Arbeitskreises und die Organisatoren des Jubiläumsjahres. Die Feier beginnt um 15.30 Uhr im Kursaal in Gemünd. Besonders froh sind die Veranstalter, dass Hannah Miley, geborene Zack anwesend sein wird. Frau Miley konnte 1939 mit einem der letzten Kindertransporte nach England dem Rassenwahn der Nationalsozialisten entgehen. Ihre Familie, die in Gemünd zurückblieb, wurde dagegen in Auschwitz ermordet. Neben Bürgermeister Meister, der ebenfalls bei der Feier ein Grußwort sprechen wird, ist sie eine der beiden Schirmherren der 800-Jahr-Feier Gemünds. Vorgestellt werden neben den Schicksalen der Gemünder Juden im Nationalsozialismus besonders auch die Arbeiten eines Projektkurses des Städtischen Gymnasiums, der sich insbesondere mit dem Schicksal von Richard Kaufmann, einem ehemaligen Schüler des SGS, auseinandergesetzt hat. Ein Schüler des Kurses hat sogar mit finanzieller Unterstützung durch die VR-Bank ein Buch aus der Sicht eines jüdischen Kindes zur damaligen Zeit geschrieben, welches in der Feier vorgestellt wird. Vervollständigt wird das Programm (siehe Anhang) durch Wort- und Musikbeiträge von Sieglinde Schneider zum Thema Krieg und Frieden. Vor der Gedenkfeier wird um 14.30 Uhr ein gemeinsames Friedensgebet der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Gemünd mit der jüdischen Synagogengemeinde Aachen, vertreten durch Rabbiner Mordechai Bohrer, vor dem Kurhaus stattfinden. Zu beiden Veranstaltungen, die besonders auch durch die Gemünder Vereine unterstützt werden, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Am 01.07.2013 werden dann die ersten Stolpersteine zum Gedenken an jüdische Mitbürger, die im Holocaust ermordet wurden, verlegt. Hierzu hat der Arbeitskreis in den letzten Monaten tiefgreifende Recherchen durchgeführt um die Schicksale der ehemaligen Mitbürger nach zu verfolgen. Alleine das Verorten des letzten Wohnsitzes der jüdischen Mitbürger zu heute aktuellen Straßennamen und Hausnummern war schon in manchen Fällen akribische „detektivische“ Arbeit. Die Verlegung der ersten 11 Stolpersteine in Gemünd beginnt am 01.07.2013 um 10.00 Uhr in der Dreiborner Straße 31, dem ehemaligen Wohnhaus von Hannah Miley. Die Stolpersteine werden vom Künstler Gunter Demnig persönlich im Pflaster verlegt. Auch hierzu sind alle Bürger Gemünds herzlich eingeladen.

„Damit ist die Arbeit für den Arbeitskreis Stolpersteine Gemünd aber noch nicht getan“ führt Georg Toporowsky, Sprecher des Arbeitskreises, aus. „Derzeit wird fleißig weiterrecherchiert, so dass in Zukunft auch für alle anderen jüdischen wie nichtjüdischen Mitbürger, die Opfer des nationalsozialistischen Regimes geworden sind noch weitere Stolpersteine verlegt werden können.“ Darüber hinaus möchte der Arbeitskreis auch die Gedenktafel an der ehemaligen jüdischen Synagoge erneuern. „Auch wenn manch einer nicht mehr gern an das dunkle Kapitel der Geschichte von Gemünd erinnert werden möchte, können und wollen wir die Geschichte der Gemünder Juden nicht vergessen“ so der einhellige Tenor im Arbeitskreis

Wann: Sonntag, 23. Juli 2013 um 14.30 Uhr
Wo: Kursaal Gemünd

*** No IMK! Keine Kekse für die MinisterInnen! Aufruf zu den Protesten gegen die Innenministerkonferenz 2013 ***


Demonstration am Samstag den 18. Mai in Hannover
15 Uhr Treffpunkt und Start vor dem Hauptbahnhof
19 Uhr Rave ab Küchengartenplatz

NO IMK | 18.05 | HANNOVER | Website => http://imk2013.blogsport.de/ | Jingle => http://vimeo.com/63857560 | Mobivideo => https://www.youtube.com/watch?v=E27hoMD60Xg

*** Veranstaltungsreihe: Der Brandanschlag in Solingen 1993 ***

Faschistischer Brandanschlag in Solingen 1993

Am 29.5.1993 wurden fünf Menschen türkischer Herkunft in Solingen durch einen faschistischen Brandanschlag getötet. 20 Jahre nach dem mörderischen Brandanschlag, gilt es der Opfer zu gedenken. In dem Vortrag soll es aber auch um die politischen Hintergründe der Tat und um die gesellschaftliche Stimmung gehen.
Die Stimmung rund um die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl war geprägt durch einen repressiven Umgang mit Flüchtlingen, eine rassistische Sprache seitens der Bundesregierung, eine reißerische Hetze der Medien und eine Verharmlosung rechter Gewalt. Dies und die indirekte und direkte Unterstützung des Verfassungsschutzes gaben den Tätern den Rückhalt für ihre menschenverachtenden Taten.
Die Zeit der brennenden Häuser und rassistischen Hetze zwischen 1989 und 1993 war aber keineswegs eine „bleierne Zeit“, in der sich kein Protest regte, denn die Flüchtlinge und eine stärker werdende Antifa Bewegung wehrte sich gegen Rassismus, Pogrome und faschistische Übergriffe.

Mi 17.April, Düsseldorf, 20 Uhr
Linkes Zentrum Hinterhof, Corneliusstraße 108

Di 23. April, Mülheim an der Ruhr, 20 Uhr
AZ Mülheim, Auerstr. 51

Mi 24. April, Koblenz, 19 Uhr
Jugendhaus am Moselring (Jam), Moselring 2-4

Di 14. Mai, Leverkusen, 20 Uhr
Kulturausbesserungswerk (KAW), Kolberger Straße 95A

Di 21.Mai, Bonn, 20 Uhr
Kult41 (Kulturförderverein Nordstadt e.V), Hochstadenring 41

Zeitzeugen Veranstaltung –
Veranstalterin breakthesilence.blogsport.de gemeinsam mit den örtlichen Veranstalterinnen.

*** Auch 20 Jahre nach dem Brandanschlag: Das Problem heisst Rassismus – Bundesweite Demonstration Samstag 25. Mai 2013 13 Uhr Solingen Südpark ***

20 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen: Kein Vergeben, kein Vergessen! – Das Problem heißt Rassismus!

Am 29. Mai 1993 verübten vier junge Männer einen Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç. Gürsün Ince, Hatice Genç, Gülüstan Öztürk, Hülya Genç und Saime Genç starben in den Flammen bzw. beim Sprung aus dem Fenster, weitere Familienmitglieder wurden teilweise schwer verletzt. Drei Tage zuvor hatte der Deutsche Bundestag mit der Einführung der sogenannten Drittstaatenregelung das Grundrecht auf Asyl in Deutschland faktisch abgeschafft. Beide Ereignisse jähren sich im Mai 2013 zum 20. Mal.

Flyer

Solingen93 Flyer

Wann: Sonntag, 17. März 2013
Wo: Solingen Südpark
Mehr Infos: http://solingen93.org/

Weitere Infos: solingen93.org, mail@solingen93.org

*** Blockupy Frankfurt! 
Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes 
31. Mai und 1. Juni 2013 – Internationale Demonstration ***

“Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes” – unter diesem Motto plant das Blockupy-Bündnis für das Frühjahr erneute internationale Proteste in Frankfurt am Main. Bei einem bundesweiten Treffen am Sonntag im Frankfurter DGB-Haus haben 200 Aktive die Vorbereitungen für die Aktionstage weiter vorangetrieben und einen gemeinsamen Aufruf verfasst

Mobi Video: Action days for a European spring – FOR A EUROPEAN SPRING:OUR DEMOCRACY AGAINST THEIR AUSTERITY!

Wann: Freitag 31.5. und Samstag 1.6.2013
Wo: Frankfurt
Mehr Infos: http://blockupy-frankfurt.org/

*** Aufruf für einen entschlossenen antirassistischen-antifa Zusammenhang auf der Demo anlässlich des NSU-Prozesses am 13.04.2013 in München ***


Das Problem heißt Rassismus! Aufruf für einen entschlossenen antirassistischen-antifa Zusammenhang auf der Demo anlässlich des NSU-Prozesses am 13.04.2013 in München

Am Samstag, den 13.04.2013, ruft das Münchner Bündnis „Gegen Naziterror und Rassismus“ anlässlich des Beginns des NSU-Prozesses in München zu einer Demonstration unter dem Motto „Gegen Naziterror, staatlichen und alltäglichen Rassismus – Verfassungsschutz abschaffen“ auf. Wir wollen als undogmatische, linksradikale Antifa- und Antira-Zusammenhänge entschlossen und gemeinsam auf der Demo auftreten.

Für die radikale Linke kann der Prozess nur ein Anlass sein, ein entschlossenes Zeichen gegen gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus zu setzen, sowie Solidarität mit den Betroffenen auszudrücken. Die Morde des „NSU“, die nicht als Einzeltaten einer isolierten „Terrorzelle“, sondern als Teil eines gewalttätigen Neonazi-Netzwerks verstanden werden müssen, verlangen danach, Fragen zu stellen, die nicht Gegenstand des juristischen Verfahrens sein werden. Denn die Verstrickungen der Inlandsgeheimdienste, der Neonaziszene und des NSU, sowie der den polizeilichen Ermittlungen immanente Rassismus im Kontext des gesamtgesellschaftlichen Rassismus, werden vor Gericht nicht thematisiert werden. Das ideologische Leitmotiv des Verfassungsschutzes, gegründet vor dem Hintergrund des Antikommunismus der fünfziger Jahre unter Einbindung ehemaliger Nazis, war stets die Diskreditierung der Linken. Das systematische Wegsehen, die Verharmlosung und die aktive Unterstützung der Nazis sind spätestens seit dem Bekanntwerden des „NSU“ und der Verstrickung des Inlandsgeheimdienstes offensichtlich. Die Forderung kann daher nur die Auflösung des Verfassungsschutzes und aller Geheimdienste sein.

Seit mehr als 20 Jahren über 183 Morde und tausende von Opfern durch Gewalt durch Neonazis und Rassistinnen – 13 Jahre ungebremster und gedeckter NSU Terror – Kommt Alle zur Antifaschistischen Demonstration an 13.04. in München zum NSU-Prozess Auftakt!

Doch für uns darf die politische Forderung aus den Morden des NSU nicht bei der Abschaffung des Verfassungsschutzes stehen bleiben. Klassische Anti-Nazi-Arbeit hat nichts von ihrer Aktualität verloren und eine antifaschistische Politik kann sich nicht auf den Staat verlassen. Dass die Polizei im Umfeld der Opfer ermittelte ist keine „Panne“, sondern Ausdruck des gesamtgesellschaftlich hegemonialen Rassismus. „Racial Profiling“, Residenzpflicht, Abschiebung, Illegalisierung und Kriminalisierung von Migrant_Innen, „Integrationsimperativ“ und die europäische Grenzpolitik zeigen: Das Problem heißt Rassismus und Rassismus tötet!

Die Konsequenz muss sein:

 

- Eine radikale antirassistische und antifaschistische Theorie und Praxis!

- Abschaffung des VS und aller Geheimdienste!

- Für eine solidarische Gesellschaft!

- Gegen jeden Rassismus! – Kein Mensch ist Illegal!

- Für ein ganz anderes Ganzes!

Lasst uns gemeinsam radikale Inhalte und Solidarität mit allen von Rassismus Betroffenen auf die Straße tragen!

Kommt in den entschlossenen antirassistischen-antifa Zusammenhang auf der Demo anlässlich des NSU-Prozess am Samstag 13.April 2013 13:00 auf dem Stachus in München!

Eine Initiative von Antifa und Antira Zusammenhängen

*** Bundesweite antifaschistische und antirassistische Demonstration – München 13.04.2013 ***

Mobivideo: Antifaschistische Demonstration am 13.4.2013 in München

SAMSTAG, 13.04.2013
Bundesweite antifaschistische und antirassistische Demonstration
Auftaktkundgebung: Karlsplatz (Stachus), 13.00 Uhr

MITTWOCH, 17.04.2013
Kundgebung während dem Prozessauftakt in der Nähe des Gerichts

Wann: Samstag, 13.4.2013 ab 13.00 Uhr
Wo: München, Karlsplatz (Stachus)
Mehr Infos: http://nsuprozess.blogsport.de/

*** VHS Euskirchen „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ -Stadtführungen durch Weilerswist, Euskirchen und Zülpich ***

Die VHS Euskirchen „Gemeinsam gegen Rechtsextremismus“ führt drei Stadtführungen in Weilerswist „Verdrängt, Vergessen, Vorbei?“ mit Heinz A. Höver am 9. März 2013, ab 13:30 Uhr, Euskirchen „Reichskristallnacht“ mit Hans Dieter Arntz am 27. April 2013 ab 10:30 Uhr und Zülpich „Zülpich unter dem Nationalsozialismus“ 23.März 2013 ab 14 Uhr mit Hans-Gerd Dick, durch. Wir finden das sehr interesant.

Mehr Infos: http://antifaeu.blogsport.de/images/VHSRechtsEx_1_13.pdf

*** „WIR WAREN NACHBARN“ – Eine Ausstellung des Arbeitskreises JUDIT.H ***

Mit der Ausstellung „WIR WAREN NACHBARN“ möchte der Arbeitskreis JUDIT.H an eine der größten jüdischen Gemeinden in der Eifel erinnern. Bis zur „Machtergreifung“ des NS-Regimes 1933 prägten ihre Mitglieder gemeinsam und einvernehmlich mit denen der christlichen Gemeinden den Alltag in unserer Region.
Die neuen Machthaber begannen sogleich mit Schikanen gegen die jüdischen Bürger und Boykotten ihrer Geschäfte. Einige wenige verließen rechtzeitig das Land ihrer Vorfahren. Deren Nachkommen leben heute in aller Welt.
Am 9. November 1938 wurde die 1904 erbaute Synagoge in Blumenthal, wie andere jüdische Gotteshäuser in Deutschland, in Schutt und Asche gelegt. Kurz darauf begann die Deportation und Ermordung der jüdischen Nachbarn, denen nicht rechtzeitig die Flucht gelungen war.
Der Arbeitskreis JUDIT.H versucht seit einigen Jahren Spuren des jüdischen Lebens zu finden und die Geschichte der Juden im „Oberen Oleftal“ (von Schleiden bis Hellenthal und Reifferscheid) stärker ins Bewusstsein der Menschen zu rücken.
JUDIT.H möchte, dass die ehemaligen Mitbürger nicht vergessen werden und dass sich solch ungeheuren Verbrechen nie mehr wiederholen.
Historische Fotos, Gegenstände und Schriftstücke gehören zur Ausstellung, die in erster Linie vom pensionierten Hellenthaler Hauptschullehrer Siegfried Zieger zusammengetragen wurden. Die Ausstellung wird hauptsächlich auf Schautafeln präsentiert.
Dargestellt werden Ausstellungsstücke aus der Zeit zwischen 1850 und 1940. Auf historischen Bildern sind die ehemaligen Häuser der jüdischen Mitbürger abgelichtet und markiert. Die Kinder dieser Familien besuchten die evangelische Volksschule, wie zahlreiche Klassenfotos belegen.
Zu den Aktivitäten des Arbeitskreises gehörte neben der Vorbereitung dieser Ausstellung das Anbringen einer Erinnerungstafel am ehemaligen jüdischen Bethaus in Blumenthal auch die Errichtung eines Mahnmals und einer Informationstafel am einstigen Standort der Synagoge in Blumenthal. Jährlich beteiligt man sich an Veranstaltungen zur Erinnerung an die Pogromnacht vom 09.11.1938 oder am Tag der Befreiung des KZ’s Auschwitz am 27.01.1945 und führt regelmäßig Film- oder Vortrags-Veranstaltungen durch.

Wann: 30. März – 7. April 2013
Wo: Galerie Eifel Kunst
Mehr Infos: http://www.ekir.de/judith/

*** Gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus – für Freiheit, Gleichheit, Solidarität!
Kein Platz für Nazis auch nicht in Stolberg! 6. April 2013 in Stolberg ***

Aufruf 2013 im PDF Format: => Aufruf Stolberg Nazifrei

Wann: Samstag, 6.4.2013 ab Morgens
Wo: Stolberg, Überall
Mehr Infos: http://stolbergnazifrei.blogsport.eu/

*** „Kindertransport – in eine fremde Welt“ Filmvorführung von Judit.H ***

Am Sonntag, dem 17. März 2013 um 16 Uhr zeigt im evangelischen Gemeindehaus,
Kirchseifen 24, 53940 Hellenthal, den Film „Kindertransport – in eine fremde Welt“.

Wann: Sonntag, 17. März 2013
Wo: Evangelischen Gemeindehaus, Kirchseifen 24, 53940 Hellenthal
Mehr Infos: http://www.ekir.de/judith/

*** Bundesweites Antifa Camp Dortmund – 24.8. bis 2.9.2012 ***

Gundesweites Antifa Camp Dortmund - 24.8. bis 2.9.2012

Vom 24. August bis zum 2. September laden antifaschistische Gruppen aus NRW und ganz Deutschland zu einem Zeltlager in Dortmund ein. Anlass sind die seit Jahren stattfindenden Proteste tausender Menschen gegen den regelmäßigen Naziaufmarsch Anfang September.

Die Organisatoren des “Bundesweiten Antifacamps Dortmund” wollen den Zeitraum im Vorfeld des Naziaufmarsches für politische Aktionen und Veranstaltungen nutzen. Anna Potzetzki, Pressesprecherin des Vorbereitungskreises, erklärt: “Die Wochen vor dem Aufmarsch, die die Neonazis selber als “Aktionswochen” bezeichnen, waren in den letzten Jahren von Kundgebungen und Übergriffen geprägt. Hier wollen wir ansetzen. Es geht uns darum, die Neonazis unter Druck zu setzen und diese sogenannten “Aktionswochen” zu stören.”

Programm

Ein vielfältiges Angebot an mit Aktionen, Workshops und Kulturprogramm stellt den Rahmen des Camps. Neben einem Schwerpunkt auf antifaschistischer Praxis wollen wir an Thementagen zu Anti-Rasssismus, Anti-Militarismus und Sozialer Frage eigene inhaltliche Akzente setzen. Hier findet ihr eine erste Übersicht geplanter/angefragter Veranstaltungen. Ausführliche Informationen folgen in den nächsten Wochen. Das Programm wird auch weiter ausgebaut – weitere Aktionen, Kultur-Acts und Veranstaltungen sind in der Planung. Falls ihr eigene Ideen habt und selbst etwas auf die Beine stellen wollt, schreibt uns gerne an.

Wann: Freitag, 24.8.2012 bis 02.09.2012
Wo: Dortmund Dorstfeld
Mehr Infos: http://www.antifacamp.org/

*** „Erinnerst du dich noch an Rostock-Lichtenhagen?“ ***

„Erinnerst du dich noch an Rostock-Lichtenhagen?“

Antirassistische Kampagne anlässlich des 20. Jahrestages des Pogroms in Rostock-Lichtenhagen (1992)

Seit Mitte der Nuller Jahre inszeniert sich Deutschland als von den „dunklen Seiten der Geschichte“ entbehrte Nation und feiert sich dafür selbst. Neben dem „Partynationalismus“ (Fussball-Turniere, Lena) zelebriert die deutsche Nation die politischen Jubiläen der Berliner Republik und gratuliert sich zu 20 Jahren Mauerfall, 20 Jahren Einheit, 20 Jahren „demokratische Revolution“. In dieser nationalen Erzählung versteht sich die Bundesrepublik zum „geläuterten Deutschland”, das sich von seinen “beiden Diktaturen” befreit habe. Damit sieht sie sich in der Riege der kapitalistischen Normalität und mischt wieder fleißig im Weltmarktgeschehen mit. Rassistische Gewalt im Inneren oder an den Außengrenzen verkommt dabei zur Randnotiz.

Doch die Aufdeckung der NSU-Morde hat unmissverständlich vor Augen geführt, dass Nazis in diesem Land noch immer morden und der Staat peinlich berührt wegschaut. Ungeachtet dessen mobilisierte die „Sarrazin-Debatte“ den Rassismus und Sozialchauvinismus in der sog. Mitte der Gesellschaft. Der Sozialdemokrat attackiert mit kruden kulturalistischen „Thesen“ MigrantInnen sowie Prekäre und macht sie für ihre politische und soziale Ausgrenzung selbst verantwortlich. BILD-Zeitung und Konsorten der Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft feiern diesen vermeintlichen „Tabubrecher“-Diskurs bis heute. Der Trend des Nach-Unten-Tretens setzt sich in der aktuellen Krise unter dem ideologischen Kitt des vermeintlichen „Krisengewinners“ weiter fort.

Inmitten dieser rassistischen und sozialchauvinistischen Grundstimmung fällt ein weiterer Jahrestag aus der frühen Berliner Republik. Im August 2012 jährt sich das Pogrom von Rostock zum zwanzigsten Mal. Nicht nur in Rostock-Lichtenhagen, sondern in der ganzen BRD, rottete sich der deutscher Mob aus organisierten Nazis und „anständigen Deutschen“ zusammen, um die in Politik und Presse geschürte „Ausländer raus“-Stimmung in die Praxis umzusetzen. Es folgten Brandanschläge, Angriffe und Morde gegen MigrantInnen. Die Bundespolitik kam der Stimmung des rassistischen Mobs endgültig entgegen, als sie 1993 das Grundrecht auf Asyl abschaffte.

Um diese Geschichte nicht vergessen zu lassen und um auf den rassistischen Normalzustand hinzuweisen findet am 25. August 2012 eine bundesweite Demonstration in Gedenken an die Pogrome von Rostock-Lichtenhagen statt. Dabei will man sich mit der Losung „Erinnern heißt Kämpfen“ einerseits vom bundesdeutschen Diskurs des „Aufarbeitungsweltmeisters“ distanzieren, andererseits auch den Bezug zur rassistischen und sozialchauvinistischen Normalität in der heutigen Krisenzeit thematisieren.

Wir unterstützt diese Demonstration und mobilisiert mit einigen lokalen Veranstaltungen nach Rostock. Die Ereignisse von damals verweisen auf das Potential von morgen. Die Linke sollte daher gerade in heutigen Zeiten eines elitären und chauvinistischen Krisennationalismus nach Rostock fahren.

Wir vergessen nicht!

Sa. 25.Aug., Rostock: Bundesweite Demo im Gedenken an die Pogrome von Lichtenhagen
11.00 Uhr, Kundgebung, Rostock Innenstadt
14.00 Uhr, Demo, S-Bahn, Lütten Klein

Wann: Samstag, 25.8.2012 ab 11.00 Uhr
Wo: Rostock Innenstadt und S-Bahn Lütten-Klein
Mehr Infos: http://lichtenhagen.blogsport.de/aufruf/

h3>*** Gedenk-Demonstration am 24. August in Koblenz ***

Gedenk-Demonstration am 24. August in Koblenz

Am 24. August 2012 gibt es eine Gedenk-Demonstration anlässlich des 20. Todestags von Frank.

Ablauf:
17:30 Treffen am Hauptbahnhof Koblenz
18:00 Beginn Demonstration durch die Innenstadt

Kein Vergessen!
Für einen Gedenkstein am Zentralplatz!

Weitere Informationen und der Aufruf folgen.

Wann: Freitag, 24.8.2012 ab 17.30 Uhr
Wo: Hauptbahnhof Koblenz
Mehr Infos: http://initiativekeinvergessen.blogsport.de

*** 80 Jahre Antifaschistische Aktion (26. mai 1932 – 26. Mai 2012) ***

80 Jahre Antifaschistische Aktion (26. mai 1932 - 26. Mai 2012)

Heute sind die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion das wohl am häufigsten genutzte Symbol der außerparlamentarischen, linken Bewegung. Es findet szeneübergreifend Verwendung, grenzt vom staatstragenden Antifaschismus ab und steht in einer militanten Tradition. Dabei sind Antifas und Autonome keineswegs identisch, auch wenn die Medien das gern so darstellen. Vor allem aber ist die Antifaschistische Aktion als solche schon viel älter.

Propagiert wurde sie erstmals am 26. Mai 1932 in der »Roten Fahne«, dem Zentralorgan der KPD. Damals gab es weder Autonome noch eine Antifa, wie wir sie heute kennen. Wie also hängt das alles zusammen?

Ein Vortrag zur Geschichte der Antifaschistischen Aktion von Bernd Langer.

Ort: Bandito Rosso, Lottumstraße 10a

Beginn: 20.00 Uhr

Wann: Mittwoch, 18.4.2012 ab 20 Uhr
Wo: Bandito Rosso, Lottumstraße 10a
Mehr Infos: http://www.kunst-und-kampf.de/de/news/view/88

*** Wir stehen beisammen, KeineR bleibt allein“ – Soli-Party gegen Rechts ***

Liebe Leute,

es gibt einiges an Prozesskosten gegen Rechte Aktivitäten in den
vergangenen Jahren -
und die Kassen der UnterstützerInnen sind nun leer
deshalb haben wir für das letzte Wochenende im April ab nachmittags
einen Flohmarkt-Bazar und abends eine Tanzparty auf dem Gelände und in
den neuen Räumlichkeiten von Amaro Kher organisiert und laden alle
Freund_innen und Gruppen, die gegen rassistische und
rechtsextremistische Hetzereien vorgehen, ein …

„Wir stehen beisammen, KeineR bleibt allein“

Soli-Party gegen Rechts

28. April 2012

Bazar 15:00 -19:00 Uhr
danach Party ab 20:00 Uhr
Eintritt: 3,- EUR
(Roma und Flüchtlinge Eintritt frei)

Kulinarisches – gibt es von Anfang bis Ende
(Waffeln, Grill und Salate, Getränke)

Die Einnahmen sind für Projekte und Aktionen gegen Rassismus und
Faschismus und für daraus entstehende Prozesskosten!

Deshalb, kommt feiern, tanzen, essen, trinken …

bei Amaro Kher, Venloer Wall 17, 50672 Köln

(KVB-Haltestelle Hans-Böckler-Platz/Bhf West)

Erzählt es weiter und ladet auch eure Freund_innen ein…

Venceremos

Wann: 28.4.2012
Wo: ab 15 Uhr, Amaro Kher, Venloer Wall 17, 50672 Köln, (KVB-Haltestelle Hans-Böckler-Platz/Bhf West)

*** Antifa Demonstration 31. März in Nürnberg ***

Mobi-Video Antifa Demonstration 31. März in Nürnberg

„Nazistrukturen bekämpfen, Verfassungsschutz abschaffen, Antifa in die Offensive!“

Wann: 31.3.2012
Wo: 14:30, Aufsessplatz, Nürnberg
Mehr Infos: www.redside.tk

*** Gemeinsam den Naziaufmarsch blockieren! Stolberg 6.4. bis 7.4.2012 ***

Gemeinsam den Naziaufmarsch blockieren! Stolberg 6.4. bis 7.4.2012

Gemeinsam den Naziaufmarsch blockieren! Stolberg 6.4. bis 7.4.2012

Wann: 6. und 7.4.2012
Wo: Überall in Stolberg
Mehr Infos: http://blockieren.mobi/

*** Naziaufmarsch, Geschichtsrevisionismus und Repression entgegenstellen – Aller guten Dinge sind drei! BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist ***

Naziaufmarsch, Geschichtsrevisionismus und Repression entgegenstellen - Aller guten Dinge sind drei!<br />
BLOCK DRESDEN 2012 – Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

Wann:13. Februar 2012
Wo: Überall in Dresden
Mehr Infos: http://www.dresden-nazifrei.com

*** Antifa-Demo am 4. Februar 2012 in Velbert ***

Antifa-Demo am 4. Februar 2012 in Velbert


http://www.youtube.com/watch?v=Zybj9QbIMsU

Wann:4. Februar 2012
Wo: Velbert
Mehr Infos: http://antifavelbert.blogsport.de/

*** Faschismus heißt Krieg! Den Naziaufmarsch verhindern! 14. Januar 2012 – Demonstration – 10 Uhr HBF Magdeburg ***

Faschismus heißt Krieg! Den Naziaufmarsch verhindern! 14. Januar 2012 - Demonstration - 10 Uhr HBF Magdeburg

Wann:14. Januar 2012 um 10 Uhr
Wo: HBF Magdeburg
Mehr Infos: http://entschlossen-handeln.tk/

*** Naziaufmarsch in Bielefeld zum Desaster machen! 24.12.2011 ab 11.55 Uhr „Fünf vor Zwölf!“ ***

Naziaufmarsch in Bielefeld zum Desaster machen! 24.12.2011 ab 11.55 Uhr

Wann:24. Januar 2012 ab 11.55 Uhr
Wo:Bielefeld
Mehr Infos: https://bielefeldstelltsichquer.wordpress.com

*** Bundesweite Demonstrationen „Gegen die IMK und ihre Freund_innen!“ am 3. Dezmeber 2011 in Wiesbaden ***

Bundesweite Demonstrationen

Vom 07. bis zum 09. De­zember 2011 soll in Wies­ba­den die nun­mehr zwei­te „Stän­di­ge Kon­fe­renz der In­nen­mi­nis­ter und se­na­to­ren der Län­der“, kurz In­nen­mi­nis­ter­kon­fe­renz (IMK), die­ses Jah­res statt­fin­den. Die In­nen­mi­nis­ter­kon­fe­renz berät über die Aus­rich­tung deut­scher In­nen­po­li­tik. Dazu zäh­len vor­al­lem si­cher­heits­po­li­ti­sche, be­völ­ke­rungs­po­li­ti­sche und mi­gra­ti­ons­po­li­ti­sche The­men. Die IMK muss in ihrer ge­sell­schaft­li­chen Funk­ti­on als In­stru­ment zur Si­che­rung ka­pi­ta­lis­ti­scher Herr­schaft er­kannt wer­den. Des­halb ruft ein lin­kes Bünd­nis dazu auf, am 03. De­zember gegen die IMK im Be­son­de­ren und ka­pi­ta­lis­ti­schen Wahn­sinn im All­ge­mei­nen auf die Stra­ße zu gehen.

Aktuelle Informationen zur Mobilisierung finden sich auf http://imkwiesbaden.blogsport.de

Termine:
03. Dezember 2011: Bundesweite Demonstration gegen die Innenministerkonferenz
05.-09. Dezember 2011: Dezentrale Aktionstage gegen die Innenministerkonferenz

*** Bundesweite Demonstrationen gegen „Petersberg II 3.12.2011 – 11.30 Uhr Bonn Kaiserplatz ***

Bundesweite Demonstrationen gegen „Petersberg II“

Sie reden vom Frieden. Sie führen Krieg. Truppen raus aus Afghanistan!

Bundesweite Demonstration gegen die Afghanistankonferenz der kriegführenden Staaten Bonn, Samstag, 3. Dezember 2011 11.30 Uhr Auftaktkundgebung auf dem Bonner Kaiserplatz (Nähe Hauptbahnhof).

Die Antikriegs-Demonstration führt voraussichtlich zum ehemaligen Plenarsaal des Bundestages, wo bereits an diesem Tag eine von der Konrad Adenauer-Stiftung ausgerichtete Vor-Konferenz zu „Petersberg II“ stattfinden soll.

http://www.afghanistanprotest.de/

*** Discrimi * Nation – Antifa Demo 29.10.2011 13:12 Uhr Höxter (BHF) ***

Demojingle für den 29.10.2011 :

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Plakat :

Plakat

Flyer :

http://discrimination.blogsport.de/images/flyervorne.jpg

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Mehr Infos unter: http://discrimination.blogsport.de/

*** 1.-3. Oktober 2011 Aktionen und Demonstration gegen die Einheitsfeier und den NRW-Tag in Bonn ***

Friede, Freude, Eierkuchen!

Vom 1. bis 3. Oktober feiern sich die deutsche Nation und das Bundesland NRW in Bonn. Drei Tage lang soll beim „Deutschlandfest“ Friede.Freude.Eierkuchen (das original Motto lautet: „Freiheit, Einheit, Freude“) zelebriert werden. Auf der „prächtigen Festparade“ „Freue Dich Deutschland!“ wird wieder mal, aber in zunehmend grotesker Form, die jährliche Inszenierung des Burgfriedens von Staat, Nation und Volk aufgeführt. Klar, bei dieser Reihe an schönen Veranstaltungen dürfen auch wir nicht fehlen, um unsere Meinung zu Deutschland lautstark zu formulieren. Wir stellen eins klar: Ihr könnt uns mal mit eurer Standortpolitik. Wir machen für Deutschland keinen Finger krumm!

*** 2.10.2011 19.00 Uhr Bonn Hauptbahnhof bundesweite Demonstration gegen Einheitsfeier ***

 2.10.2011 19.00 Uhr Bonn Hauptbahnhof bundesweite Demonstration gegen Einheitsfeier

Am 3. Oktober ist es wieder soweit. Während mittlerweile auch in Europa verschiedene Formen der sozialen Auseinandersetzungen als Antwort auf die kapitalistische Reorganisierung stattfinden, zelebriert die BRD in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn die Feier der deutschen Nation. Unter dem Motto „Freiheit.Einheit.Freude – Bewegt mehr.“ feiert sich der stolze Krisengewinner und die „Vorzeigenation“ Europas ein ganzes Wochenende auf sämtlichen Fest- und Parademeilen selbst. Ein idealer Anlass zur antinationalen Intervention: Denn was gibt es an einem 3. Oktober besseres zu tun, als die Deutschland-Party zu stören?

So. 2. Oktober 2011
19 Uhr Bonn HBF

*** 20. Todestag von Samuel Yeboah – Demonstration gegen Rassismus und deutschen Nationalismus am 24.09.2011 ***

kofi
Am 19. September 1991 fiel Samuel Kofi Yeboah in Saarlouis einem rassistischen Brandanschlag zum Opfer. Er ist eines der ersten Opfer rassistischer Gewalt in Westdeutschland nach der Wiedervereinigung. Anlässlich seines nahenden 20. Todestags wollen wir mit einer Aktionsreihe an Samuel Yeboah, dessen Mörder_innen nie gefasst wurden, würdig erinnern und den rassistischen Alltag in der Bundesrepublik und Europa thematisieren.
Wir knüpfen hiermit an Aktivitäten anlässlich des 5., 10. und 15. Todestags an. Am 10. Todestag hielten mehrere antirassistische Gruppen eine Gedenkveranstaltung ab, in deren Verlauf am Rathaus in Saarlouis eine schwere Steinplatte zum Gedenken an Yeboah angebracht wurde. Die Stadt fühlte sich durch das Gedenken offenbar gestört und prozessierte sowohl auf straf- als auch auf zivilrechtlichem Weg gegen die Anbringung der Gedenktafel und bekam vor Gericht Schadensersatz zugesprochen.
Am 15. Todestag setzte sich der „Runde Tisch für ein öffentliches Gedenken an Samuel Yeboah“ für die Umbenennung der umstrittenen Lettow-Vorbeck-Straße in Saarlouis in Samuel-Yeboah-Straße ein und versuchte, eine „würdige Form des öffentlichen Gedenkens“, wie in Mölln und Solingen zu etablieren.

Wir wollen mit unserer Aktionsreihe an diese Formen des Gedenkens anknüpfen. Im Rahmen unserer Aktionsreihe rufen wir am 24. September 2011 zu einer Demonstration auf, in Erinnerung an Samuel Yeboah und für einen progressiven Antirassismus, der nicht nur den Rassismus in der Gesellschaft, sondern auch die gesellschaftlichen Verhältnisse kritisiert, die ihn reproduzieren.

21 Jahre wiedervereinigtes Deutschland – 21 Jahre wiedervereinigter Rassismus

Der Mord an Samuel Yeboah lässt sich für uns nicht von der spezifischen Ausformung des deutschen Nationalismus zu Beginn der 90er Jahre trennen, denn der tödliche Brandanschlag in Saarlouis blieb leider kein Einzelfall, sondern bildete den traurigen Auftakt für eine Serie von rassistischen Übergriffen auf Menschen im wiedervereinigten Deutschland.
Nachdem die Parolen bei den Montagsdemonstrationen von „Wir sind das Volk“ zu „Wir sind ein Volk“ durch eine völkische Komponente verschärft und damit die legitime Forderung nach politischer Mitbestimmung zur nationalistischen Massenmobilisierung wurde, hätte man die Konsequenzen erahnen können.
Denn egal, ob bei den antinapoleonischen Aufständen oder der gescheiterten bürgerlichen Revolution von 18481, wenn sich in Deutschland die Nation artikuliert, dann endete dies bisher noch immer mit brennenden Häusern. Da bildete auch die deutsche Wiedervereinigung keine Ausnahme, egal wie liberal und progressiv sie jährlich am Tag der deutschen Einheit dargestellt wird.
Als nun zusammengewachsen war, was zusammengehörte, begann das deutsche Volk mit dem Anzünden von Asylbewerber_innenheimen. Die Ausrede, dass lediglich einige gesellschaftlich marginalisierte Neonazis für die pogromartigen Übergriffe verantwortlich seien, vertuscht lediglich die einträchtige Gemeinschaft in der sich diese Taten vollzogen. Denn neben den Neonazis waren auch die hetzende Presse, die Beifall klatschenden Nachbar_innen, die „normale“ Bevölkerung, die nach eigenem Ermessen im Prinzip gar nichts gegen Ausländer haben, und natürlich die Bundesregierung, die im Nachhinein dem Willen des Mobs mit einer faktischen Abschaffung des Asylrechts entgegenkam, an den Pogromen nicht unbeteiligt.
Dabei ist es gerade diese einträchtige Gemeinschaft im Kampf gegen die Volksfremden, jenseits der sonstigen Antagonismen bürgerlicher Gesellschaften, die für die deutsche Nation charakteristisch ist. Es spielt keine Rolle, ob man Redakteur_in bei der FAZ oder Langzeitarbeitslose_r ist, es gibt in solchen Momenten lediglich die Verschmelzung der Deutschen gegen die als „fremd“ imaginierten.
Zwar findet sich in allen Formen kapitalistischer Vergesellschaftung Rassismus, allerdings ist es unserer Meinung nach trotzdem wichtig die deutsche Spezifik zu thematisieren. In Deutschland ist der Partikularismus traditionell nicht oder nur wenig ausgeprägt. Daraus speist sich der Vorwurf, dass sich die Deutschen nie tatsächlich von der Gemeinschaft zur Gesellschaft emanzipiert haben. Hierzulande gibt es lediglich verschiedene Formen von der Sorge um das Allgemeinwohl und es existiert kein energisches Eintreten für partikulare Interessen. Dieser Zusammenhalt über Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisse hinweg lässt sich jedoch nur durch den massenhaften Ausschluss von Menschen aus dieser idealisierten Gemeinschaft realisieren. Die Notwendigkeit der Ausgrenzung zur Wahrung der Gemeinschaft über Ungleichheiten hinweg ist der Bevölkerung oft nicht bewusst, was jedoch an der Wirkungsmächtigkeit dieses allgegenwärtigen Ausschlusses von „Volksfeinden“ oder „Volksfremden“ nichts zu ändern vermag.
Die mangelnde Emanzipation der Deutschen von der stumpfen Gemeinschaft zur Gesellschaft lässt sich lediglich damit erklären, dass „die Landsleute unmöglich die beglückende Erinnerung an die totale Verschmelzung von Gesellschaft und Staat abtun können, die ihnen der Nazifaschismus bescherte.“2
Dass „jene Identifikationen und der kollektive Narzissmus gar nicht zerstört wurden, sondern fortbestehen“3, war zumindest einigen bewusst. So fand 1990 in Frankfurt am Main eine Demonstration unter dem Motto „Nie wieder Deutschland“ mit 20.000 Teilnehmern_innen statt, die vor einem vierten Reich warnten. Zwar bewahrheitete sich die Befürchtung eines 4. Reichs vorerst nicht, allerdings wäre es falsch daraus zu schließen, dass in Deutschland die Zivilisation Anklang gefunden hätte. Die brennenden Gebäude in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Solingen, Mölln, Sangerhausen und Saarlouis bewiesen das Gegenteil. Dass dieser rassistische Wahn, der unter anderem Samuel Yeboah das Leben kostete, keineswegs nur von ein paar Dorf-Nazis vollzogen wurde, belegen zahlreiche Zitate.
Wenn der Berliner Innensenator Dieter Heckelmann (CDU) behaupten kann, in Rostock-Lichtenhagen habe sich nicht Rassismus geäußert, „sondern der vollauf berechtigte Unmut über den Massenmissbrauch des Asylrechts“4 ohne dafür aus dem Amt gejagt zu werden, spricht dies Bände hinsichtlich der Realität des frisch geeinten und freien Deutschlands. Dabei muss man dem Innensenator zugestehen, dass er durchaus erkannt hat, dass politischer Unmut in Deutschland sich darin äußert, Häuser in denen sich Menschen befinden niederzubrennen.
Helmut Schmidt log die Pogrome gleich in berechtigte Notwehr um und faselte davon, dass in Deutschland bei zu viel Arbeitslosigkeit die Gesellschaft „entartet“5.
Seit den 90er Jahren hat sich an dieser Situation nun viel geändert, aber wenig verbessert. Als unter Rot-Grün zum ersten Mal die 68er begannen, die Politik mitzugestalten, formierte sich der „Aufstand der Anständigen“ gegen Neonazis. Als anständiger Deutscher begann man nun gegen Rassismus und Nazis zu sein, die man damit zum Randproblem verklärte. Man behauptet nach wie vor eine Mehrheitsgesellschaft, die sogenannte „Mitte“, in der es keinen Rassismus und andere Versatzstücke nationalsozialistischer Ideologie gäbe und leugnet die tiefe Sehnsucht der Deutschen nach dem Verschmelzen zur Gemeinschaft gegen die Feinde des Volkes, ob nun die zersetzende USA, Israel oder wie in den 90ern gegen Migrant_innen. Tatsächlicher Antifaschismus leistet jedoch mehr als die Bekämpfung von Nazi-Trotteln, sondern auch die schonungslose Thematisierung der NS-Kontinuitäten in der deutschen „Mitte“, auch wenn sie sich bei „Bockwurst fressen gegen Rechts“ vermeintlich aufgeklärt und fortschrittlich zeigt. Solche Veranstaltungen täuschen lediglich darüber hinweg, dass Hetzjagden auf Migrant_innen zur deutschen Normalität gehören.
Phänomene wie Sarrazin zeigen, dass rassistische Vorstellungen jederzeit auch in der vermeintlich aufgeklärten „Mitte“ der Gesellschaft Zuspruch finden können.

Wertegemeinschaft Europa

Der Rassismus fordert nicht nur Opfer, wenn er sich in Form eines Volksmobs entlädt. Tagtäglich fordern Abschiebungen und Grenzausbau Menschenleben. Spätestens seit 2004, als mit der Verordnung (EG) 2007/2004 des Rates der Europäischen Union die „Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen“ (kurz: FRONTEX) ins Leben gerufen wurde, tritt die EU verstärkt als Akteurin beim sogenannten „Migrationsmanagement“ in Erscheinung. Aus Versehen bezeichnete Angela Merkel dieses Migrationsmanagement einmal völlig zutreffend als „Flüchtlingsbekämpfung“. Diese Flüchtlingsbekämpfung findet zur Zeit hauptsächlich im Mittelmeer statt. Laut „International Centre on Migration Policy Development“ starben im Mittelmeer in den letzten Jahren zehntausende Menschen bei dem verzweifelten Versuch vor Armut und Hunger zu fliehen. FRONTEX ortet Flüchtlingsboote und übergibt deren Position an die entsprechenden südeuropäischen Staaten, die dann oftmals versuchen die behelfsmäßig zusammengebauten und meist überfüllten Boote abzudrängen.
Dieses Abdrängen endet nicht selten tödlich für die Flüchtlinge. Das gewaltsame Vorgehen gegen Flüchtlinge nimmt ihnen die Möglichkeit gegebenenfalls einen Asylantrag zu stellen. Ein Recht, das ihnen nach der Genfer Flüchtlingskonvention zusteht, diese Ansicht teilt unter anderem der „Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen“ (UNHCR).
Ein erschreckendes Beispiel für das „Migrationsmanagement“ der Europäischen Union ist der Umgang mit den Flüchtlingen aus Tunesien, die zu Beginn dieses Jahres nach Italien flohen. Die ungefähre Zahl der Flüchtlinge beträgt 30.000, eine Anzahl, die für ein Land wie Italien keine nennenswerte Herausforderung darstellt und schon gar nicht für die EU. Dennoch rief Italien, beinahe panisch, nach Solidarität der anderen Staaten in der EU und begann Tunesier_innen mit Visa auszustatten und ihnen somit die Weiterreise in die EU zu ermöglichen. Für Deutschland und Frankreich eine Horrorvision, denn bei Flüchtlingen hört bekanntlich in der EU jegliche Form der Solidarität auf und so wurde ein Jahr nachdem man das 25-jährige Bestehen des Schengen-Abkommens begeistert abfeierte mit dem Aussetzen desselbigen gedroht. Seehofer gab seinen Zuhörer_innen beim politischen Aschermittwoch genau das, was sie hören wollten und kündigte an, jede Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme „bis zur letzten Patrone“ zu bekämpfen6.
Dabei stellt die Empörung Deutschlands und Frankreichs bei der Vorstellung es könnten über Italien einige Flüchtlinge einreisen keinen Paradigmenwechsel dar. Die Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des europäischen Rates vom 18. Februar 2003 (auch Dublin II genannt) setzte bereits einseitige Interessen Deutschlands und Frankreichs durch, da laut Dublin II jeder Flüchtling seinen Asylantrag in dem Land stellen muss, in dem, er als erstes die EU betritt. Für Deutschland mit seiner exponierten Lage im Herzen von Europa natürlich sehr angenehm, für Länder wie Italien ärgerlich, denn sie müssen für die Kosten für die Asylverfahren alleine aufkommen und haben somit ein verstärktes Interesse daran, Flüchtlinge bereits im Mittelmeer abzudrängen und sich somit Asylverfahren sparen zu können.
Doch auch wer es trotz Militär und absurder Gesetzgebung tatsächlich schaffen sollte in Italien das Recht auf Asyl zugesprochen zu bekommen, lebt in elenden Verhältnissen. „Flüchtlinge – sowohl asylsuchende, als auch solche, die einen Schutzstatus bereits erhalten haben, leben in Italien größtenteils im absoluten Elend und in Obdachlosigkeit“7 (Pro Asyl). Allerdings ist auch diese klägliche „Solidarität“, die Flüchtlinge in Italien erfahren offenbar zu viel und so kündigte der italienische Transportminister folgendes an: „Dieses Problem könnte so unglaublich groß werden, dass wir uns fragen müssen, ob wir Waffen einsetzen sollen“.
Wer über Rassismus in der EU reden will, der sieht sich neben der menschenverachtenden Flüchtlingsbekämpfung mit einem unsäglichen Umgang mit Roma konfrontiert.
Nicht nur in Ungarn, wo Roma aufgrund paramilitärischer Schlägertrupps um ihr Leben fürchten müssen, ist die Lage katastrophal. Im vergangenen Jahr ließ die Bundesrepublik alle humanitären Hemmungen fallen und schob Kranke, Alte, Kinder u.s.w ohne Rücksicht auf Verluste in den Kosovo ab. Viele davon lebten bereits zwischen zehn und zwanzig Jahren in Deutschland, sprechen kein Albanisch und haben daher keine Chance auf eine sichere Zukunft im Kosovo. Weiterhin berichtet Pro Asyl von einem zunehmenden Rassismus gegenüber Roma im Kosovo: „Nach Berichten von Nichtregierungsorganisationen, des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) sowie des Menschenrechtskommissars des Europarates, Thomas Hammarberg, sind Angehörige der Roma(…) im Kosovo weiterhin bedroht. Bereits abgeschobene Roma berichten über Gewalt und rassistische Diskriminierung von Seiten albanischer Polizeikräfte.“
Aber was dies anbelangt befindet sich Deutschland mit Frankreich in bester Gesellschaft, im Juni letzten Jahres trat Sarkozy unverhohlen eine Aktionsreihe gegen »Zigeuner« los und verstieß damit, dass er Bürger_innen aus Staaten der EU ausweisen ließ, offen gegen die Grundprinzipien des Schengen-Abkommens. Die anfängliche Empörung wurde von den französischen Konservativen in Frankreich mit nationalistischem Gefasel von Souveränität gekontert und die EU gab ihren Widerstand nach nicht allzu langer Zeit auf.
Der rassistische und menschenverachtende Umgang mit Flüchtlingen innerhalb der EU lässt sich auch im Saarland beobachten. So leben zur Zeit in Lebach 800 Menschen unter unwürdigen Bedingungen in einem Flüchtlingslager, in dem es ihnen unmöglich ist ein einigermaßen selbstbestimmtes Leben zu führen.
Für eine Kritik des Rassismus ist also eine Kritik der Europäischen Union und ihrer Institutionen unabdingbar.

What solution?

Wenn wir dazu aufrufen am 24. September für ein würdiges Gedenken an Samuel Yeboah und die Kritik des rassistischen Normalzustands auf die Straßen zu gehen, dann lässt sich dies für uns nicht von den gesellschaftlichen Verhältnissen trennen, die ihn tagtäglich reproduzieren. Zwar ist es verkürzt den Rassismus als Nebenwiderspruch der bestehenden Verhältnisse zu relativieren, denn Rassismus ist auch in einer grundsätzlich anderen Gesellschaft denkbar, aber ihn isoliert von der Gesellschaft zu betrachten wäre blind.
Die permanente Degradierung von Individuen zu warenproduzierenden und -tauschenden Subjekten und die damit einhergehende Zurichtung führt tendenziell zu einer Charakterstruktur, die anfällig für rassistische Ideologie ist. Die Träger_innen jener Charakterstruktur sind unfähig komplexe soziale Prozesse einzuschätzen und zu ihrer Erklärung greifen sie auf soziale Tickets zurück, die von ihrem Umfeld und der Kulturindustrie zur Verfügung gestellt werden8.
Beispielhaft lässt sich dies an dem, für spätkapitalistische Gesellschaften charakteristischen, Anwachsen der „industriellen Reservearmee“ (Marx) verdeutlichen. Durch den dem Kapitalismus inhärenten Widerspruch, dass auf der einen Seite Lohnarbeit intensiviert wird und auf der anderen Seite mehr und mehr Menschen im Verwertungsprozess für überflüssig erklärt werden, entsteht eine permanente Masse von Arbeitslosen. Wird dieser Mechanismus nicht durchschaut, sondern die industrielle Reservearmee biologisiert, so entsteht der klassische Rassismus, der gegen arbeitslose Migrant_innen hetzt.
Die zusätzliche Ghettoisierung durch Gentrifizierung, ebenfalls charakteristisch für Städteentwicklung im Kapitalismus, bei der gerade jene „industrielle Reservearmee“ an den Rand der Stadt gedrängt wird, führt völlig logisch zum Entstehen von hohen Kriminalitätsraten in spezifischen Stadtteilen. Auch dieses Phänomen wird aber oft biologisiert und Migrant_innen wird die Schuld für hohe Kriminalität und die Ghettoisierung bestimmter Stadtteile gegeben.
Der bürgerliche Staat versucht solche Widersprüche zu glätten, mit erhöhter Bullenpräsenz in bestimmten Stadtteilen, mit der Militarisierung des Migrationsmanagements um die ökonomisch Überflüssigen von Europa fernzuhalten. Diese Reaktion ist Eingeständnis der Unfähigkeit des Staates solcher struktureller Probleme Herr zu werden. Nur die Abschaffung einer Wirtschafts- und Gesellschaftsform, die zunehmend Menschen für überflüssig erklärt, kann den institutionellen und gesellschaftlichen Rassismus bekämpfen. Zwar ist auch außerhalb einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung Rassismus denkbar und antirassistisches Engagement innerhalb dieser Gesellschaft nicht überflüssig, aber ohne Kritik an den Strukturen, die ihn reproduzieren, bleibt die Kritik doch perspektivlos. Wir wollen nicht von Multikulturalismus und Integration reden, nicht von Kita-Plätzen oder Gesamtschulen, sondern die Mechanismen, die tagtäglich Ausgrenzung produzieren, schonungslos offenlegen und abschaffen!

Nur die Aufhebung der kapitalistischen Gesellschaft zugunsten der kommunistischen kann diesem menschenfeindlichen Zustand sein gerechtes Ende setzen.
Kommt am 24. September nach Saarlouis!
Französische Straße (Pavillon) – 14.00 Uhr

Keinen Kompromiss mit der Barbarei!
Gegen Rassismus, Antisemitismus und deutschen Nationalismus!

Abgeschrieben bei Antifa Saar / Projekt AK

*** Gemeinsam gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung! Für eine freie Walt ohne Grenzen! Demo am 01. Oktober 2011 in Hamm (Westf.) ***

Gemeinsam gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung! Für eine freie Walt ohne Grenzen! Demo am 01. Oktober 2011 in Hamm (Westf.)!

Aufruf zum antifaschistischen Stadtspaziergang am 17. September 2011 in Gedenken an das Pogrom von Hoyerswerda

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Als vor 20 Jahren, in der Woche vom 17. bis 22. September 1991, Steine und Brandflaschen auf die Unterkünfte von VertragsarbeiterInnen und Asylsuchenden in Hoyerswerda flogen, haben viele BürgerInnen applaudiert. Mehrere hundert Menschen belagerten die Wohnheime fünf Tage lang, skandierten rassistische Parolen und versetzten die BewohnerInnen in Angst und Schrecken. Die Polizei sah sich nicht im Stande, diese Angriffe zu beenden. Schließlich wurden alle BewohnerInnen der Heime mit Bussen aus der Stadt evakuiert, weil ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Der rassistische Mob hatte gesiegt.


Wenn sich im sächsischen Hoyerswerda im September diesen Jahres an den 20. Jahrestag der Geschehnisse von 1991 erinnert wird, hat das mit einer ernstgemeinten Auseinandersetzung und einer daraus folgenden Aufarbeitung und Gedenkkultur leider wenig zu tun. Seit 20 Jahren ist man sich hier einig, dass die Stadt und ihre BewohnerInnen für diese Debatten noch nicht bereit seien und es „andere Probleme“ gebe, als der Umgang mit dieser unschönen Geschichte, durch die diese Stadt weltweit in Verruf geraten ist. Und dennoch werden sich wohl auch in diesem Jahr wieder einige StadtvertreterInnen auf dem Lausitzer Platz oder einem anderen Ort fernab des Geschehens einfinden, um den „extremistischen Ausschreitungen“, wie es auf einer Stele anlässlich des 15. Jahrestages der Ereignisse hieß, von damals zu gedenken.

Unserer Auffassung nach ist diese Gedenkpolitik nicht nur eine falsche Einordnung der Geschehnisse. Viel mehr scheint jene Praxis eine konstante Weiterführung von Versuchen der Schuldabwehr und Relativierung, wie sie schon damals gebetsmühlenartig von den lokalen Medien und VertreterInnen der Stadt vorgetragen wurden, um den entstandenen Rufschaden wieder wett zumachen.

Vor diesem Hintergrund halten wir es für dringend notwendig, auch nach 20 Jahren gegen diese anhaltende Verdrehung von Tatsachen Stellung zu beziehen. Unsere Betrachtung der damaligen Ereignisse in Hoyerswerda benennt diese klar als das, was sie waren. Nämlich ein rassistisches Pogrom, wie es bis dahin nach dem zweiten Weltkrieg auf deutschem Boden kein Zweites gegeben hat.

Nach den Angriffen im September 1991 waren in der örtlichen Presse wahlweise die Medien von außerhalb, ein Versagen der bundesdeutschen Asylpolitik oder eine sich verschlechternde soziale Lage durch den fehlenden Aufschwung Ost an allem schuld. Kein Wort vom grassierenden Nationalismus der sich damals aller Orten Bahn brach, kein Wort von den marodierenden Neonazigruppen, die allabendlich neue Opfer forderten und von nicht wenigen BürgerInnen dankend als Ordnungsfaktor „in schwierigen Zeiten“ angenommen wurden.

*** „Klüngelüngelüng – hier kommt die Antifa! Antifa-Klüngel statt Volkswille“ – en Naziaufmarsch am 17. September 2011 in Trier verhindern! ***

[update] Treffpunkt für Antifaschist_innen ist der Porta-Nigra-Vorplatz ab 12:30 Uhr. Die Nazis treffen sich um 14Uhr am Hauptbahnhof

Aufruf + Antifa-Kneipe am 16.09.

Am Abend vor dem Naziaufmarsch der NPD am 17.September 2011 in Trier findet eine Antifa-Kneipe um 18 Uhr im Infoladen Trier statt. Dort wird es neben aktuellen Informationen zum 17.09. ebenso einen Mobivortrag zur Demonstration in Saarlouis zum 20. Todestag von Samuel Yeboah geben.

Nun unser Aufruf:

„Klüngelüngelüng – hier kommt die Antifa! Antifa-Klüngel statt Volkswille“

Den Naziaufmarsch am 17. September in Trier verhindern!

Am Samstag, den 17. September, will die NPD-Trier eine Demonstration unter dem Motto „Widerstand lässt sich nicht ausschließen – Volkswille statt Klüngelherrschaft“ durchführen. Die Nazis mobilisieren für 14 Uhr zum Trierer Hauptbahnhof. Unterstützt wird die Demonstration von diversen NPD-Kreisverbänden und sogenannten „freien Kräften“ aus Rheinland-Pfalz, NRW, Saarland, Hessen und Thüringen sowie Luxemburg.

Anlass zur Demonstration ist der für den 22. September geplante Ausschluss Babics aus dem Trierer Stadtrat. Die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung legitimiert den Ausschluss eines Ratsmitgliedes, sofern dieses zu einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Monaten verurteilt wurde. Im Zuge des Kommunalwahlkampfes 2009 stellte Safet Babic ein Rollkommando zur Hetzjagd auf Antifaschist_innen zusammen. Infolgedessen wurde einer von ihnen so schwer verletzt, dass dieser mehrere Tage stationär behandelt werden musste. Daraufhin wurde Babic im Dezember 2010 zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf drei Jahre Bewährung verurteilt. Im August diesen Jahres wurde das Urteil nach einer Prüfung des Bundesgerichtshofs nun rechtskräftig.

Neben einer Liste von überregionalen Nazi-Rednern ist ein musikalisches Rahmenprogramm mit dem Szene-Liedermacher „Nico“ geplant, der auch schon auf Veranstaltungen der Chaos Crew (CC) auftrat. Die Chaos Crew ist eine Gruppe, die Nazi-Konzerte im Raum Wittlich und darüber hinaus organisiert. Die Struktur der Gruppe lehnt sich an das verbotene „Blood-and-Honour-Netzwerk“ an und fiel zuletzt durch einen Prozess vor dem Amtsgericht Montabaur auf. Dort müssen sich sieben Männer und eine Frau wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten, unter ihnen auch Mitglieder der CC. Ihnen wird vorgeworfen auf einen 30-jährigen Mann eingetreten und geschlagen zu haben, weil er aus einer Nazi-Gruppe austreten wollte. Dazu lockten sie ihn auf eine Grillhütte und prügelten so stark auf den am bodenliegenden Mann ein, dass er eine schwere Körperverletzung davon trug.

In letzter Zeit hat sich gezeigt, dass Safet Babic gute Kontakte zur Chaos Crew pflegt. Unter anderem half er dieser ein zuvor verbotenes Konzert unter dem Titel einer NPD-Wahlkampfveranstaltung in einem legalen Rahmen nachzuholen. Safet Babic bezeichnet die Chaos Crew euphemistisch als „nationale Jugendliche“, dabei ist sie bei weitem mehr. Seine Gewalttaten und seine Verbindung zu dieser Gruppierung lassen jeden Versuch sich und seiner Partei einen bürgerlichen Anstrich zu geben kläglich scheitern.

Der bevorstehende Ausschluss Babics aus dem Stadtrat ist aus antifaschistischer Perspektive zwar erfreulich, aber nicht zufrieden stellend. Zum einen wird ein_e andere_r Kandidat_in nachrücken, zum anderen stellt die Präsenz der Partei in Parlamenten die Spitze des Eisbergs dar, denn rassistische, sexistische, homophobe, antisemitische, nationalistische und andere menschenverachtende Einstellungen sind nicht nur am sogenannten rechten Rand der Gesellschaft zu finden, sondern in allen gesellschaftlichen Milieus präsent. Für uns kann konsequenter Antifaschismus nur revolutionär gedacht werden und muss die Aufhebung der kapitalistischen Verhältnisse zum Ziel haben. Denn die Konkurrenz- und Verwertungslogik des Kapitalismus stellen den Nährboden für ausgrenzende Ideologien dar. Unter solchen Bedingungen sind wir weit entfernt von einem solidarischen Leben, das auf die Befriedigung der individuellen Bedürfnisse aller Menschen gerichtet ist. Somit ergibt sich für uns der Kommunismus als notwendige Perspektive eines konsequenten Antifaschismus.

Da wir davon aber noch ein kleines Stück entfernt sind, widmen wir uns am 17.September erst einmal der Verhinderung des Naziaufmarsches und reden morgen über den Kommunismus. Wir wollen an diesem Tag gemeinsam den Aufmarsch der NPD sabotieren und den Trierer Nazis und deren Sympathisant_innen keinen Platz für ihre deutsche Kackscheiße lassen!

Klüngelüngelüng – hier kommt die Antifa!
Antifa-Klüngel statt Volkswille. Den Naziaufmarsch am 17.9 in Trier verhindern!

Unterstützer_innen:

Antifa Eifel

Antifa Euskirchen

In Hoyerswerda wüteten eben nicht nur Anhänger der vermeintlichen „extremen Rechten“. Vor den Heimen der GastarbeiterInnen und Asylsuchenden tobte ein rechter BürgerInnenmob, bestehend aus Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft. Darunter jene, die sich als Neonazis verstanden, aber eben auch „ganz normale Deutsche“: NachbarInnen und KollegInnen. Ob mit oder ohne Bomberjacke – in ihrem Ziel waren sich vor den Heimen im September 1991 alle einig: „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus“ und dabei war ihnen jedes Mittel recht.

Beflügelt durch die erfolgreiche Vertreibung der migrantischen HeimbewohnerInnen aus Hoyerswerda, breiteten sich ähnliche rassistisch motivierte Überfälle auf Unterkünfte von Asylsuchenden und VertragsarbeiterInnen in der ganzen BRD aus und forderten bald erste Todesopfer. Ihren Höhepunkt erreichte diese Welle rassistischer Gewalt schließlich 1992 in Rostock Lichtenhagen.

Gerade weil Hoyerswerda als Ausgangspunkt dieser Entwicklungen betrachtet werden kann, möchten wir einen Beitrag zur mehr als dürftigen Aufarbeitung des Pogroms vor Ort leisten und die bislang vorherrschende städtische „Gedenkpolitik“ in den Fokus unserer Kritik nehmen. Mit seinem öffentlichen Statement „Die Erinnerung an diese 15 Jahre behalten wir Hoyerswerdaer uns selbst vor“ bestätigte der ehemaliger Oberbürgermeister Horst- Dieter Brähmig noch vor fünf Jahren zähneknirschend den vor Ort allgemein vorherrschenden Konsens des kollektiven Verdrängens.

Mit einer Gedenkdemonstration am 17. September in Hoyerswerda wollen wir an die damaligen Ereignisse gedenken und unsere Position in die Öffentlichkeit tragen. Wir haben außerdem eine klare Forderung, mit welcher dem bisherigen Verdrängen und Vergessen der Ereignisse vom September 1991 nachhaltig entgegengewirkt werden soll: ein Denkmal zur Erinnerung an das rassistische Pogrom. Wir fordern die Stadt auf, dieses Mahnmal auf der Freifläche in der Wilhem-Külz-Straße aufzustellen – vor einem der Häuser, in dem sich das Pogrom 1991 ereignet hat. Damit soll in Hoyerswerda ein fester Ort geschaffen werden, der dauerhaft an die Geschehnisse erinnert. Ein Stolperstein, der ein Vergessen unmöglich macht, mit dem wir den Betroffenen des Angriffs organisierter Neonazis und „ganz normaler“ Bürger gedenken wollen, die man aufgrund ihrer Hautfarbe und Herkunft als „anders“ wahrnahm und denen man deshalb ein Leben in Hoyerswerda nicht zugestand – es ist die Erinnerung an das rassistische Pogrom von Hoyerswerda.

Lasst uns der Stadt zeigen, dass wir mit ihrer Verdrängungspolitik nicht einverstanden sind und beteiligt euch zahlreich an unserem Stadtspaziergang in Erinnerung an die Opfer des rassistischen Pogroms und den im Nachgang der Ereignisse von lokalen Neonazis ermordeten Maik Zerner und Waltraut Scheffler! An diesem Tag werden wir unser Denkmal bereits zur Probe aufstellen!

Ereignisse beim Namen nennen!
Keine Ruhe für Hoyerswerda!

Antifaschistischer Stadtspaziergang in Hoyerswerda am 17. September 2011
Start: 14 Uhr am Bahnhof Hoyerswerda

Initiative “Pogrom 91”

*** 3.September 2011 – Naziaufmarsch verhindern! – 2.September 2011 Linksradikale Vorabenddemo***

Sabotieren, Blockieren, Verhindern!

Den Naziaufmarsch am 03.09. in Dortmund sabotieren, blockieren, verhindern!

Für den 03.09.2011 mobilisieren Neonazis wieder zum so genannten Nationalen Antikriegstag nach Dortmund. Den seit 2005 jährlich stattfindenden Aufmarsch werden sie auch in diesem Jahr wieder dazu nutzen, um einen völkischen Antikapitalismus und Antiimperialismus zu propagieren, der stets mit Rassismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus einhergeht.

*** 25. August 2011 – Mobiveranstaltung zum Naziaufmarsch in Dortmund ***

*** 09.07.2011 Krefeld – Die Nazis kommen – wir auch! – Nazis von der Strasse fegen!***

Die Nazis kommen – wir auch! - Nazis von der Strasse fegen!

Was ist los?*

Am Samstag, den 09. Juli 2011 wollen Neonazis in Krefeld am Neumarkt eine Mahnwache veranstalten. Thema ihrer Mahnwache ist die Forderung nach Todesstrafe für Sexualstraftäter_innen, die sie mit Parolen wie “Ein Baum, ein Strick, ein Schändergenick!” verdeutlichen. Dabei geht es den Neonazis nicht darum Opfer sexueller Gewalt zu schützen, sondern sie instrumentalisieren diese lediglich im Sinne ihrer menschenverachtenden
Ideologie.

An dieser Mahnwache wird sich laut Ankündigung auch der Landesvorsitzender der NPD-NRW Claus Cremer beteiligen, der bereits zu einer Strafe wegen Volksverhetzung verurteilt wurde(1), sowie der Landesvorsitzender der JN-NRW Matthias Halmanns.

Den Aufruf zu Gegenprotesten, die wichtigsten Informationen und Mobi-Banner findet ihr auf :
http://nazisvonderstrassefegen.noblogs.org/

*** 3. StandUp!-Cup „Rassisten ins Abseits!“– 25. Juni 2011, 9.00 Uhr! ***

StandUp!-Cup 2011<br />
- 25.6.2011 Düsseldorf

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen StandUp!-Cup geben. Diesmal mit dem Motto “Rassisten ins Abseits!”. Datum ist der 25. Juni, Austragungsort ist wieder das Uni-Sportgelände Düsseldorf.

Wir freuen uns folgende illustre Auswahl an Teams beim StandUp!-Cup 2011 begrüßen zu dürfen:

•aktivist am ball
•druckluft united
•die linke düsseldorf
•stay! united
•traktor oberbilk
•partizan reubandriss
•freistaat zeit
•metzkausen hypers
•st.pauli mafia
•schwips schwalben
•kopfball
•akku
•asg einhorn
•schwarz rote zechenkinder
•redafata
•psz allstars
•mytor
•rote front
•schwarzer stern flingern
•materiale resistente
•vestpiraten recklinghausen
•fau düsseldorf
•fäkalkollektor
•bezugsgruppe hand hoch
Aufgrund der Vielzahl der Anmeldungen haben wir die Zahl der teilnehmenden Teams von 20 auf 24 erhöht.

Zur Infos unter:

http://www.standup-cup.org

*** Die Innenministerkonferenz kommt nach Frankfurt. Wir auch. ***

Mobilisierungen des …ums Ganze! Bündnisses und anderer Gruppen gegen die Innenministerkonferenz der BRD.

…umsGanze! IMK Plakat

Am 22. Juni findet in Frankfurt am Main die Innenministerkonferenz (IMK) 2011 statt, mit Bundesminister Friedrich und seinen Länderkollegen. Im Rahmen unserer Kampagne „Vielen Dank für die Blumen – Gegen Integration und Ausgrenzung“ rufen wir zu Protesten auf. Denn die IMK ist eine zentrale Institution staatlicher Kontrolle und Zurichtung. Sie entscheidet über grundlegende Bedingungen der „Integration“ ins „Team Deutschland“. Integration bedeutet dabei: Wer in den Genuss sozialer und bürgerlicher Rechte kommen will, muss dem Staat auf die eine oder andere Art seine Nützlichkeit beweisen. Die Aufdringlichkeit dieses Angebotes offenbart ein Blick auf die Flüchtlinge im Mittelmeer. Denn es gibt etwas schlimmeres als die geforderte Einpassung ins Standortkollektiv: den gewaltsamen Ausschluss. Hier bereits wird deutlich, dass Integration und Ausgrenzung zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Integration ist eine vergiftete Einladung, die wir gerne ausschlagen.

Vielen Dank für die Blumen! Gegen Integration und Ausgrenzung.

Aufruf von …umsGanze! (PDF-Version)

Info- und Mobilisierungsveranstaltung in Köln am 18. Juni um 12 Uhr im AZ-Kalk (Beim Kongress für Autonome Politik)

Homepage des Bündnisses gegen die IMK

Anreise:

Aus Köln wird es einen Bus geben. Tickets gibt’s unter: bus-koeln [ät] riseup [dot] net

Vielen Dank für die Blumen! Gegen Integration und Ausgrenzung.

*** In Bewegung Bleiben! Kein Naziaufmarsch am 18.06.2011 in Duisburg! ***

In Bewegung Bleiben! Kein Naziaufmarsch am 18.06.2011 in Duisburg!

Am Samstag, den 18. Juni 2011 wollen Neonazis zwischen 12 und 13 Uhr in Duisburg-Neudorf aufmarschieren. Thema ihrer Demonstration ist die Forderung nach Todesstrafe für Sexualstraftäter, die sie mit Parolen wie “Ein Baum, ein Strick, ein Schändergenick!” verdeutlichen. Dabei geht es den Neonazis nicht darum Opfer sexueller Gewalt zu schützen, sondern sie instrumentalisieren diese lediglich im Sinne ihrer menschenverachtenden Ideologie.

Wir möchten euch bitten, an unserer UnterstützerInnen-Liste teilzuhaben (Kurze Antwort auf die Mail reicht) und euch selbst an Blockaden,
kreativen Protesten und sonstigen Aktionen gegen den Naziaufmarsch zu beteiligen.

Den Aufruf zu Gegenprotesten, die wichtigsten Informationen und Mobi-Banner findet ihr auf :

http://inbewegung.noblogs.org/
oder
http://antifaduisburg.noblogs.org/

*** 24.05.2011 – Soli-Kundgebung vorm Amtsgericht Velbert – Unsere Solidarität gegen eure Repression – Antifaschismus ist kein Verbrechen! ***

Soli-Kundgebung vorm Amtsgericht Velbert - Unsere Solidarität gegen eure Repression – Antifaschismus ist kein Verbrechen! Jede politische Bewegung wird über kurz oder lang auf Widerstand treffen. – gerade in der Antifa-Bewegung leben wir täglich mit der Gefahr vom politischen Gegner angegriffen zu werden. Das diese Gefahr nicht abstrakt ist, zeigen die Überfälle auf AntifaschistInnen in unserer Region in den vergangenen Wochen leider zu eindeutig. Die zur Zeit erneut aufkeimenden Nazi-Umtriebe, welche sich in rechten Schmierereien, menschenverachtenden Aufklebern, Beleidigungen und Gewalttaten gegen Andersdenkende richten und sich auch in der NPD-Demonstration vom Oktober 2010 in Velbert äußerten, machen mehr als deutlich, dass es, entgegen aller Beteuerungen von Polizei und Politik, sehr wohl aktive Neonazis in unserer Stadt gibt. Erst im Februar kam es zu zwei Übergriffen Velberter Neonazis auf vermeintliche Antifaschisten, bei denen jeweils Matthias Kowolik, einer der Redner auf der NPD-Demonstration, beteiligt war. Mal attackierte er eine Person mit einer Glasflasche, das andere mal konnten nur couragierte Mitmenschen verhindern, dass er zusammen mit zwei anderen Neonazis eine Person auf die Bahngleise des Bahnhofes Velbert-Neviges schubsten konnte.

Paradox ist da die staatliche Repression, welcher mensch als aktiver Antifaschist ausgeliefert ist. Seit einiger Zeit hat der Staatsschutz in Velbert die Ermittlungen aufgenommen, versucht aus Personen, Informationen über „linksetremistische Strukturen in und aus Velbert“ zu erfahren – dabei werden die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit vollkommen außer acht gelassen und Ermittlungen aufgrund von Straftaten von Neonazis ignoriert oder grundlos wieder eingestellt. Allerdings werden Neonazis sowieso seit Jahren in Velbert hofiert und geduldet. Seien es eine handvoll Nazis, die Mitte der 90er ein Haus in Velbert besetzt hielten und in den lokalen Medien Präsenz für ihre Ideologie zeigen durften, die jahrelang andauernden rassistischen und antisemitischen Parolen bei der SSVg Velbert oder den Mord am Obdachlosen Horst Pulter, den Polizisten auch heute noch als „keine rechte Straftat“ werten und mit einem „hätte es damals ein Alkoholverbot gegeben, wäre dass nicht passiert“ abtun.

Und nun das: Während 150 Neonazis am 30. Oktober 2010 von der Polizei beschützt durch ganz Velbert-Neviges geleitet wurden, wurden friedliche Gegendemonstranten von den Beamten drangsaliert, durch massiven Pferde- und Hundeinsatz im Zaum gehalten und jede kleine Regung im Keim erstickt. Eins wurde klar: Die Polizei verbietet jede antifaschistische Meinungsäußerung. Um diese Polizeieinsätze zu rechtfertigen, werden schnell von staatlicher Seite Straftaten zusammenkonstruiert.

Die erste Verhandlung wegen „Verstoß gegen das Versammlungsgesetz“ gegen einen Antifaschisten aus Velbert findet statt am 24. Mai 2011. Angeklagt ist ein junger Antifaschist und Demo-Teilnehmer, der auf der Demonstration willkürlich herausgegriffen und angezeigt wurde, während nur wenige Meter von ihm entfernt die Neonazis mit zutiefst menschenverachtenden Parolen auf sich aufmerksam machen durften. Antifaschismus ist notwendig, um als Mensch ohne Ausgrenzung leben zu dürfen. Antifaschismus braucht Personen, die sich Nazis in den Weg stellen und den Mund aufmachen. Antifaschismus braucht euch und uns – denn getroffen hat es einen, gemeint sind wir jedoch alle.

Wann: 24.05.2011 – 9.00 Uhr
Wo: Vorm Amtsgericht Velbert
Mehr Infos: antifavelbert.wordpress.com

*** Heinrich Hannover liest aus seinem Buch Reden vor Gericht. Plädoyers in Text und Ton ***

Heinrich Hannover (*1925) ist Rechtsanwalt und hat über Jahrzehnte hinweg als Strafverteidiger u.a. in vielen politischen Prozessen in der BRD gewirkt. Er hat Kommunisten und linke Sozialdemokraten verteidigt, Kriegsdienstverweigerer, Angehörige der Studentenbewegung und der Außerparlamentarischen Opposition.So hat er z.B. Lorenz Knorr vertreten, der angeklagt war wegen „Beleidigung“ von Hitler-Generälen; er hat Daniel Cohn-Bendit verteidigt, Karl-Heinz Roth und Astrid Proll; er setzte sich ein für die Änderung der Haftbedingungen von Ulrike Meinhof, vertrat Otto Schily, Peter Brückner, Günter Wallraff u.v.a. 1993 verteidigte er Hans Modrow, gegen den ein Prozess wegen Wahlfälschung angestrengt worden war; in den 80er Jahren hat er die Nebenklage im
Prozess um die Ermordung Thälmanns vertreten und ein Wiederaufnahmeverfahren für die Rehabilitierung Carl von Ossietzkys
bewirkt, der 1931 wegen „Landesverrats“ verurteilt worden war. Aber auch in vielen Strafprozessen ohne politischem Hintergrund war Heinrich Hannover tätig, sah er sich doch stets vor allem als Anwalt „kleiner Leute“. So sind denn in seinem Buch auch Plädoyers aus eben solchen Prozessen aufgenommen.Hannover begann, seine Plädoyers in den Verhandlungen auf Tonband aufzunehmen, weil in zahlreichen politischen Prozessen auch die Verteidiger verleumdet und immer wieder mit Ehrengerichtsverfahren überzogen wurden. So dienten die Aufnahmen der Widerlegung von Lügen und dem Kampf um die anwaltliche Redefreiheit. Heinrich Hannover wird aus seinen Plädoyers lesen und ein paar Auszüge aus der CD zum Buch vorspielen und anschließend die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion geben.

Veranstaltet durch: Rote Hilfe e.V. – Ortsgruppe Bonn, Die Linke – Kreisverband Bonn, DKP Bonn / Rhein-Sieg

Wann: 10, Mai 2011
Wo:Büchergilde, Breite Str. 47, 53111 Bonn (-Altstadt)
Mehr Infos: http://www.rote-hilfe.de/

*** Vortrag und Diskussionsrunde über die Extremismustheorie – AStA-Referat für politische Bildung Uni Koblenz ***

Jörg Kronauer über die Extremismustheorie am 11. Mai um 19 Uhr im Medienladen (Kurt Esser Haus)

Recht extrem – Die Extremismustheorie und ihre Auswirkungen

Die Extremismus- bzw. Totalitarismustheorie erlebt seit den 1990er Jahren einen neuen Aufschwung. In der Wissenschaft ist sie höchst umstritten. Die Annahme, “Extremismen” auf der Rechten sowie auf der Linken hätten viele Gemeinsamkeiten und seien nur unterschiedliche Ausformungen eines “extremistischen” Kerns, wird von zahlreichen Fachleuten kritisiert – schließlich fasst sie völlig unterschiedlich strukturierte Weltanschauungen zusammen.

Gänzlich ungeachtet ihrer wissenschaftlichen Fragwürdigkeit entfaltet die Extremismustheorie zunehmend praktische Wirkung. In den 1950er Jahren popularisiert, um der Bonner Republik eine ideologische Basis zu verpassen und zugleich den staatlichen Antifaschismus der DDR zu delegitimieren, erlebt sie seit den 1990er Jahren einen neuen Aufschwung. Unterstützt nicht zuletzt von den Bundes- und Landeszentralen für politische Bildung bieten Extremismustheoretiker das Rüstzeug, das es ermöglicht, nicht nur Neonazis zu attackieren, sondern auch fundamentale linke Kritik. Immer öfter geraten mittlerweile Antifaschistinnen und Antifaschisten ins Visier der Extremismustheoretiker und ihrer praktischen Adepten in den Behörden. Der Vortrag informiert über die Extremismus- bzw. Totalitarismustheorie, über wissenschaftliche Kritik an ihr und über ihre praktische Anwendung durch die bundesdeutschen Behörden seit den 1950er Jahren.

Referent: Jörg Kronauer (Antirassistisches Bildungsforum Rheinland)

Wann: 11. Mai 2011
Wo: Medienladen (kurt Esser Haus)
Mehr Infos: http://www.uni-koblenz.de/~polbil/?p=744

*** Aufstehen – hinsehen – dazwischen gehen – No go – für Pro NRW in Köln am 7.Mai 2011 – No go – für den Rassisten-Marsch ***

NEU:
dazwischengehen.mobi (Bündnisseite zum 7. Mai)

Aufruf zum Download, Ausdrucken und Verteilen

Aufstehen – hinsehen – dazwischen gehen
No go – für Pro NRW in Köln am 7.Mai 2011
No go – für den Rassisten-Marsch

Für den 7. Mai 2011 ist von „ProNRW“ das nächste rechtspopulistische Großereignis angekündigt. Nachdem ihr „Anti-Islam-Kongress“ 2008 durch tausende GegendemonstrantInnen erfolgreich blockiert und verhindert werden konnte, gelang es auch 2009 breiten Widerstand gegen den 2. Anti- Islam-Kongress zu organisieren und ihn zur Farce werden zu lassen. Nach diesen Niederlagen haben die RassistIinnen nun ihr Konzept zwar nicht inhaltlich aber von der Sprache und Aktionsform her geändert. Jetzt plant „ProKöln/NRW“ einen „Marsch für die Freiheit“.
Die Marschroute“ soll von Köln-Deutz in die Kölner Innenstadt verlaufen. Gemeinsam mit anderen gleich gesinnten Parteien und Personen aus ganz Europa wollen sie damit wieder einmal gegen die angebliche „schleichende Islamisierung“ hetzen und gegen „Denkverbote“ demonstrieren. Damit versucht die Gruppierung an die in der Mitte der Gesellschaft geführte Diskussion anzudocken. Von Sarrazin über Bildzeitung bis hin zum Spiegel wurden und werden unter dem Label der Islamismuskritik ausländerfeindliche Thesen verbreitet. „ProNRW“ nimmt die so erzeugte Stimmung dankend auf, versucht inhaltlich an dieser „Kritik“ anzuknüpfen und das entstandene Klima für die eigenen rassistischen und rechtspopulistischen Aussagen zu nutzen. Unter dem Deckmantel der „Meinungsfreiheit“ und „für die Demokratie“ soll mit diesem Marsch jegliche Kritik an ihrem unmenschlichen Menschen- und rechten Weltbild als Angriff auf die Meinungsfreiheit dargestellt werden.
Doch: Es gibt kein Recht auf Rassismus!
„ProNRW“ ist keine harmlose Bürgerbewegung, sondern eine Ansammlung von RassistInnen der rechtspopulistischen Sorte.

Sorgen wir am 7. Mai gemeinsam dafür, dass auch dieser „Marsch“ in Köln ins Wasser fällt.

Besser spät als nie! Unser Mobi-Jingle zum 7. Mai 2011
Soundcloud: Jingle 7. Mai

Wann:7. Mai 2011
Wo: Köln
Mehr Infos: http://www.dazwischengehen.mobi/

*** 8. Mai 2011 – Tag der Befreiung – Konzert und Party in Düren ***

Auch in diesem Jahr wird es in Düren eine Party anlässlich des Jahrestages der Befreiung vom Faschismus geben. Wie in den vergangenen Jahren findet diese im Multi Kulti im Haus der Stadt Düren (Rudolf-Schock-Platz) statt. Neben Informationen wird es auch wieder ein abwechslungsreiches Musikprogramm geben.

Zugesagt haben bisher folgende Bands:

Juice Crew (Punk Rock aus Euskirchen)
Beater F. Group (Düren)
Coconut Butts (Ska/Punk aus Aachen
Nic Knatterton (Hipp Hopp aus Aachen)

Die Party findet statt am Samstag den 07.Mai 2011 ab 19.00 Uhr (Einlass 18.30Uhr).
Eintritt: 5,00 Euro

8. Mai 1945: Befreiung-was sonst!

Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

http://www.tagderbefreiung.de/bilder/Befreiung500.jpg

Am 8.Mai 1945 erlebte die Menschheit die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus. Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtende Regimes des Hitler-Faschismus. Die faschistischen Weltherrschaftspläne wurden durch das gemeinsame Handeln der Antihitlerkoalition gestoppt.
Es waren die Angehörigen der Streitkräfte der Alliierten, vor allem die Angehörigen der sowjetischen Armee, die die Hauptlast des Krieges trugen, die diese Bedrohung auch militärisch zerschlugen.

Es waren die Partisanen und Widerstandskämpfer in allen vom deutschen Faschismus okkupierten Ländern, die ihr Leben einsetzten für die Freiheit ihrer Heimat.
Teil dieser Antihitlerkoalition waren auch deutsche Antifaschisten, die illegal in Deutschland, in den Reihen der Partisanen oder gemeinsam mit den alliierten Streitkräften für die Befreiung ihres eigenen Landes kämpften.
Der 8. Mai 1945 ist damit der Tag der Befreiung für alle vom deutschen Faschismus bedrohten Völker, für die Inhaftierten der faschistischen Konzentrationslager, die noch in der Agonie des NS-Regimes auf Todesmarsch geschickt worden waren, für die Zwangsarbeiter, die in verschiedenen Formen Sklavenarbeit für die deutsche Industrie, die Landwirtschaft und Kriegspolitik leisten mussten, für die Nazigegner in Deutschland selber.
Die gemeinsame Losung aller Antifaschisten hieß damals „Nie wieder!
Gemeinsam handeln auch heute Menschen aus unterschiedlichen politischen Zusammenhängen gegen Neofaschismus und extreme Rechte, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus, gegen Krieg und Terrorismus sowie deren gesellschaftliche Wurzeln.
Ausgehend von der Gemeinsamkeit im Handeln gegen die faschistische Barbarei treten wir heute ein für Frieden, für politische und soziale Menschenrechte für Demokratie. So schaffen wir eine neue Welt des Friedens und der Freiheit!

*** 8. Mai 2011 – Tag der Befreiung – Demo in Witten ***

bannermai

Am 8. Mai 2011, wollen wir AntifaschistInnen unterschiedlichster Spektren in Witten zusammenbringen um jenseits aller bestehenden Differenzen gemeinsam den 66. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands zu begehen.

Tag der Befreiung

Der 8. Mai 1945 steht für die militärische Zerschlagung des Nationalsozialismus und markiert damit den Sieg in dem von Deutschland entfachten Weltkrieg, welcher über 50 Millionen Menschenleben kostete.

Der 8.Mai steht auch symbolisch für die Befreiung der wenigen Überlebenden der Konzentrationslager, die dem deutschen Vernichtungswahn entkommen konnten, dem neben 6 Millionen Juden auch Sinti & Roma, Behinderte, politische Gegner, Homosexuelle und andere Menschen zum Opfer fielen.

Dieser Tag soll Anlass sein all denjenigen zu danken, die mithalfen die Befreiung von der NS-Herrschaft durchzusetzen – namentlich allen Angehörigen der Roten Armee, der West-Alliierten und ihrer Verbündeten, sowie den Widerstand leistenden PartisanInnen überall in Europa – und all den Menschen zu gedenken die Opfer des faschistischen Terror wurden.

Red Army

Dem Opfermythos entgegentreten!

Mit unserem historischen Gedenken wollen wir an diesem Tag dem populär gewordenen Geschichtsbild entgegentreten, welches die Gleichsetzung von Tätern und Opfern betreibt und Ursache und Wirkung in einen falschen Zusammenhang stellt. Ein wichtiger Pionier dieser Geschichtsklitterung ist der „Bund der Vertriebenen“, der seit jeher für den Versuch steht Geschichte umzuschreiben. Die Annahme des CDU/CSU/FDP-Antrages ,60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen – Aussöhnung vollenden‘ durch die Mehrheit des Bundestages am 10. Februar diesen Jahres, die weite Teile der Historikerschaft aufschreckte, ist nur ein weiteres Zeichen dieses verbreiteten Opferkults. Während Guido Knopp und Erika Steinbach die alten Nazis zu Opfern machen, organisieren die neuen Nazis Europas größtes rechtsradikales Event in Dresden anlässlich der Jahrestage der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten.

Wer nicht feiert – hat verloren!

Mit den Feierlichkeiten zum 8. Mai 2011 in Witten wollen wir den „Tag der Befreiung“ stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und unseren Befreiern über all in der Welt danken. Der Tag ist für uns nicht nur Anlass zum Gedenken an die Opfer sondern auch Anlass zur Freude über die Befreiung und daher ein Grund zum Feiern. Die Erinnerung an den 8. Mai 1945 soll darüber hinaus dazu anregen nicht nur im bloßen Gedenken zu verharren, sondern sich auch aktiv im Kampf gegen alte und neue Nazis und andere Geschichtsrevisionisten zu engagieren.

Kommt zur antifaschistischen Demonstration!
08.05.2011 | 14:00 h | Witten | Berliner Platz
Wer nicht feiert – hat verloren!

Unterstüzerliste

Trotz Allem
Antifaschistische Union Dortmund
Schwarz-Rote Antifa Bochum
Antifa Essen Z
Antifa Velbert
Antifa Euskirchen/Eifel

*** Infoveranstaltung zum antifaschistischen 1. Mai 2011 in Bremen ***

Am 1. Mai 2011 plant die NPD, unterstützt von den Freien Kameradschaften, einen Aufmarsch in Bremen durchzuführen. Dieser soll den Abschluss ihres Wahlkampfes um den Einzug in das Bremer Landesparlament bilden. Dazu möchten die Nazis neben der Demonstration auch einen ‚“Sozialkongress“ veranstalten, der, ebenso wie der Aufmarsch, unter dem Motto, „Soziale Sicherheit statt Raubtierkapitalismus‘‘ steht und das zentrale bundesweite Event für die NPD an diesem Tag darstellt.

Um die Bemühungen der NPD und der Freien Kameradschaften scheitern zu lassen und ein deutliches Zeichen gegen die soziale Ausgrenzung und den Rassismus des gesellschaftlichen Normalvollzugs zu setzen, hat sich das linke antifaschistische Bündnis Keinen Meter! gegründet.

Eine Vertreter_in des Bündnisses wird euch auf den aktuellsten Stand der Vorbereitungen zur Verhinderung des Naziaufmarsches bringen!

Wann: 20. April 2011
Wo: AZ Aachen, Vereinstr. 25
Mehr Infos: http://akantifaac.blogsport.de/2011/04/19/infoveranstaltung-zum-antifaschistischen-1-mai-2011-in-bremen/

*** Stolberg 2011 – Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren ***

Seit 2008 instrumentalisieren Nazis in Stolberg den Tod eines Jugendlichen für ihre rassistische Propaganda. Dieser Naziaufmarsch stellt für Neonazis in ganz NRW ein Highlight dar, das es zu blockieren gilt.

Wann: 08. und 09. April 2011
Wo: Stolberg
Mehr Infos: http://blockieren.mobi

*** Zug der Erinnerung – Ein Bund der Generationen ***

Der „Zug der Erinnerung“ besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt wird. Ob aus Skandinavien oder aus Südgriechenland: Über Tausende Kilometer verschleppten die SS, das Reichsverkehrsministerium und die „Deutsche Reichsbahn“ über 1 Million Kinder und Jugendliche.

Haltepunkte im Kreis Euskirchen und Altkreis Schleiden:

Schleiden (Donnerstag, 07. April)
Hellenthal (Freitag, 08. April)

Wann: Ab Anfang März 2011 bis Mitte April
Wo: Fahrplan
Mehr Infos: http://www.zugdererinnerung.de/

*** Inforveranstaltung über Grauzonen-Bands am Beispiel von „Frei.Wild“ und „Krawallbrüder“
***

„Frei.Wild“ und „Krawallbrüder“ sind Bands, die vielen ein Begriff sind. Dass sie zu den sogenannten Grauzonen-Bands zählen, wird von vielen jedoch nicht wahrgenommen bzw. bewusst verdrängt.

Was ist diese Grauzone?
Was für Gefahren birgt sie?
Und warum stehen Neonazis auf Bands, die beim Force Attac-Festival auftreten?
Der Vortrag möchte die politische Position dieser augenscheinlich „unpolitischen“ Bands beleuchten und die Gefahr erklären, die davon ausgeht, wenn sich antirassistische Subkulturen von Bands mit patriotischem oder diffusem Hintergrund vereinnahmen lassen.

Das Bagatellisierung von Songtiteln, Texten oder Konzertbesucher_innen ist ein Schritt in die Akzeptanz gegenüber Rechts. Auch wer sich eigentlich als unpolitisch sieht – wer den rechten Rand verharmlost oder sogar Offenheit ihm gegenüber signalisiert, gibt damit ein politisches Statement ab.

Der Vortrag soll über diese Probleme aufklären und an dem Beispiel der zwei „neuen“ Bands am rechten Rand verdeutlichen, wie die Veränderung von Subkulturen von Rechts funktioniert.

Kein Fußbreit rechter Ideologie – weder in der Kneipe, im Kopf, noch auf dem Mp3-Player!

Wann: 7. April 2011
Wo:Limes, Theaterstraße 2, Bonn
Mehr Infos: http://www.limes-musikcafe-bonn.de/

*** AZ Köln soll geräumt werden! Samstag DEMO!!! ***

Die Situation in Köln-Kalk spitzt sich zu. Seit Montag belagern die Bullen das AZ. Nun ist raus, dass das AZ heute Nacht/morgen früh geräumt werden wird. http://de.indymedia.org/2011/03/303752.shtml

Darum Samstag, den 2.APRIL 2011 – 18 UHR – DOM­PLAT­TE KÖLN

Demonstration: Alles muss man selber machen!

www.selbermachen.blogsport.de

Weitere Infos zur momentanen Lage unter: WWW.TWITTER.COM/UNSERSQUAT.
Derweil diskutiert die politische Kamerilla von Köln und NRW, was die Folgen der Räumung des AZ Köln sind. Ob Schwarz, Rot oder Grün – die politische Kaste von Köln scheint sich über eins einig: Die Folgen nicht absehbar http://www.ksta.de/html/artikel/1300555262780.shtml.

Alle wei­te­ren Infos dazu unter: die unsersquat.blogsport.eu

Wann: 02. April, ab 18.00 Uhr
Wo:Domplatte Köln
Mehr Infos: unsersquat.blogsport.eu

*** Nichts und niemand ist jemals vergessen! Zum Todestag vom Punker und Freund Thomas Schulz ***

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Gedenken an Thomas “Schmuddel” Schulz am 02.04.2011 in Dortmund!
Nichts ist vergessen und nichts wird vergeben!

Vor sechs Jahren, am 28. März 2005, wurde der Punker Thomas Schulz von einem Neonazi ermordet. Inmitten der U-Bahn-Station Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt wurde Thomas von dem damals 17-jährigen Sven Kahlin niedergestochen. Noch am selben Abend erlag Thomas im Krankenhaus seinen Verletzungen. Sein Mörder wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilt. Eine politische Motivation hatte die I. Große Strafkammer des Dortmunder Landgerichts bei Kahlin nicht erkennen können, auch wollte das Gericht nicht von Mord sprechen, da das “Mordmerkmal der Heimtücke” nicht gegeben gewesen sei.

Es bleibt dabei: Nichts und niemand ist jemals vergessen!
Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Gegen Neonazis und rechte Gewalt!

Wann: 02. April, ab 16.00 Uhr
Wo:Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)
Mehr Infos: http://antifaunion.blogsport.de/2011/02/21/nichts-und-niemand-ist-jemals-vergessen/

*** Pro Bonn / Pro NRW in Bonn am 02.04.2011 – NIX DA! ***

Für den 2.4.2011 haben Pro NRW um 11 Uhr nach eigenen Angaben „eine Demonstration gegen den Neubau der DITIB-Moschee am Hochstadenring sowie der Al-Muhajirin-Moschee in der Brühler Straße“ durchführen.

Seid kreativ! Infos folgen….

Wann: 02. April, ab 9.00 Uhr
Wo:Hochstadenring und Brühler Straße in Bonn.
Mehr Infos: http://antifabonn.blogsport.de/2011/02/10/nix-da/

*** Infoveranstaltung zu Repressionswelle gegen politische Oppositionelle in Weissrussland ***

Infoveranstaltung zur Anfang September begonnenen neusten Repressionswelle gegen politische Oppositionelle in Weissrussland.

Während die Menschen in Nordafrika endlich aktiv für Freiheit und Rechte eintreten, wird leider oft vergessen, dass auch in Europas „Hinterzimmer“ noch eine autoritäre Diktatur existiert, in der barbarische Zustände herrschen.

Der Vortrag wird von Genossen des ABC-Belarus gehalten, also von direkt Betroffenen der dortigen Situation.

Wann: 24. März, ab 20.00 Uhr
Wo:Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, Bonn
Mehr Infos: http://www.lesabot.de/

***Aufruf: Demonstartion gegen Polizeigewalt am 19.03.2011 in Dortmund – Gegen Staat, Repression und Polizeigewalt – 15. internationaler Tag gegen Polizeigewalt ***

Wir wollen nun zum zweiten Mal, und nicht nur spontan, in Dortmund demonstrieren, um polizeiliche Repression aufzuzeigen, zu kritisieren und gegen diese zu agieren. Die brutalen Bilder von Stuttgart 21 oder dem Castortransport geben ganz aktuell Anlass dazu.

Warum nutzt der Staat das Mittel der polizeilichen Brutalität?
Die Polizei stellt einen Teil des Gewaltmonopols „Staat“. Wer die vom Staat gewährten Freiheiten überschreitet und damit dessen Gewaltmonopol angreift, gerät mit diesem in Konflikt. Um jenen beizulegen, greift der Staat auf eine ausführende Gewalt zurück, die dann notfalls mit aller Härte zum Einsatz kommt. Gewalt durch Polizisten, unter der besonders Antifaschist_Innen, Globalisierungsgegner_Innen, aber auch Fußballfans, Bürgerinitiativen, Jugendliche und soziale Randgruppen zu leiden haben zeigt sich in vielen Varianten. Von Gewaltandrohungen, Schlägen mit Faust oder Schlagstock, Fußtritten, Reizgas, Wasserwerfern oder Folter beim Verhör oder in der Zelle wird regelmäßig Gebrauch gemacht .International sehen diese Mittel noch schlimmer aus – es wird scharf geschossen. Wir gedenken dem 22-jährigen G8-Gegner Carlo Giuliani, auf dessen Erschießung im Jahr 2001 in Italien Polizisten und Politiker mit Sekt anstoßen.

Wir gedenken Alexandros Grigoropoulos, dem 15-jährigen Anarchisten der 2008 in Athen erschossen wurde und dessen Tod riesige Proteste und Ausschreitungen zu Folge hatte.Wir gedenken allen Menschen, die im Glauben an eine bessere Welt von der Exekutive einer Regierung ermordet wurden. Gesetze, die der Staat in seinem eigenen Interesse durchsetzt, stehen nicht selten im Konflikt zu unseren eigenen Interessen. Stuttgart 21 ist nur ein Beispiel von vielen. Zwar erregte dieser Vorfall in Presse und Medien enormes Aufsehen, doch stellt ein solcher Vorfall keinesfalls einen Ausnahmefall da. Die radikale Linke sieht sich seit jeher genau den gleichen Mitteln der polizeilichen Repression ausgesetzt. So sind es in Stuttgart Kapitalinteressen, vom Standortanreiz geschaffen, die darauf bestehen, den Bau des Bahnhofs möglichst störungsfrei zu vollziehen. Stellt sich dem jemand in den Weg, agiert der Exekutivkörper notfalls mit allen Mitteln. Das angewandte Prinzip bleibt stets: Wer dem bestehenden Rechtsstaat in die Quere kommt, erfährt die staatliche Gewalt am eigenen Leib. Mit der Demonstration wollen wir hier und überall auf die vorliegenden Verhältnisse aufmerksam machen und uns mit den Opfern von staatlicher Repression solidarisieren.

Wann: 19. März 2011
Wo: Dortmund Hauptbahnhof, Demobeginn 15.00 Uhr
Mehr Infos: http://ajdortmund.blogsport.de/polizeidemo/

*** Zum 18. März – Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen ***

Die Rote Hilfe läd zu einer Veranstaltung mit der Rechtsanwältin Brigitte Kiechle zur

Kriminalisierung von Kurdinnen und Kurden in der Türkei und in Deutschland

17 Jahre PKK-Verbot in Deutschland und Repression durch EU-Terrorlisten

Wann: 17. März, ab 20.00 Uhr
Wo:Buchladen Le Sabot, Breite Str. 76, Bonn
Mehr Infos: http://www.lesabot.de/

*** Der kommende Aufstand – Buchvorstellung ***

Der kommende Aufstand – Buchvorstellung zum kommenden Aufstand – Aus den französischen übersetzt.

… Ein Aufstand, wir können uns nicht mal mehr vorstellen, wo er beginnt. Sechzig Jahre der Befriedung, ausgesetzter historischer Umwälzungen, sechzig Jahre demokratischer Anästhesie und Verwaltung der Ereignisse haben in uns eine gewisse abrupte Wahrnehmung des Realen geschwächt, den parteilichen Sinn für den laufenden Krieg. Es ist diese Wahrnehmung, die wir wiedererlangen müssen, um zu beginnen. Warum eine deutschsprachige Ausgabe? Bevor wir uns daran machten „L‘insurrection qui vient“ zu übersetzen, waren wir eigentlich der Meinung, es nicht zu tun. Im Grunde dachten wir, dass dieses Buch zu speziell auf die französische Situation zugeschnitten ist, in den Beispielen wie in der Schwerpunktsetzung. Warum haben wir es trotzdem getan? Der wichtigste Grund ist wohl, dass wir es satt haben, politische Pamphlete zu lesen, die sich mit der Darstellung der schlechten Verhältnisse begnügen, ohne konkrete Schritte zu ihrer Aufhebung in die Diskussion zu werfen. …

Wann: 24. Februar 2011, ab 19.00 Uhr
Wo:(A) Cafe LC 36, Köln, West Bahnhof
Mehr Infos: http://translationcollective.wordpress.com/2010/07/23/der-kommende-aufstand/

*** Kein Naziaufmarsch am 19. Februar in Dresden ***

Wie schon im letzten Jahr, wird auch 2011 wieder der größte Naziaufmarsch Europas blockiert werden, bei dem die Neonazis der Bombardierung Dresdens „gedenken“ wollen und die deutschen TäterInnen als Opfer darstellen.

ES WIRD EINEN BUS AUS BONN GEBEN, DER am 19. Februar NACH DRESDEN FÄHRT! Kommt zur Infoveranstaltung im Kult41 am Montag, den 7. Februar um 20 Uhr. Hier wird es genaue Infos und Busfahrkarten geben.

Wann: 19. Februar 2011
Wo: Dresden
Mehr Infos: Antifa-Bündnis No Pasaran!, No Pasaran NRW, Bündnis Dresden Nazifrei

*** Kommunismus – Eine kleine Geschichte wie endlich alles anders wird ***

Lesung mit Bini Adamczak – Kommunismus – Eine kleine Geschichte wie endlich alles anders wird

„Na, da war ja nichts“, denken sich die Menschen. „Erst hat uns der Kapitalismus ganz unglücklich gemacht und dann ist er auch nocht ständig schief gegangen. Außerdem gibt es den Kapitalismus jetzt wahrlich lange genug (200-500 Jahre lang nämlich). Es wird Zeit für was Neues. Weil Abwechslung muss sein.“

»Kommunismus.« ist für alle da. Einsteigerinnen und solche, die schon immer an diesem verflixten Fetischkapitel verzweifelt sind.

Wie lässt es sich – jetzt! – fünfzehn Jahre nach dem Ende der Geschichte über das Ende der Vorgeschichte, über Kommunismus schreiben, ohne der Lächerlichkeit eines ohnmächtigen Pathos zu verfallen? Kritische Kritik + Negation der Negation? Aber: sollte sich der Kommunismus auf übelgelaunte Negation beschränken, ohne Traum und Sexappeal? Es bedarf einer kinderleichten Sprache um ein kommunistisches Begehren zu erfinden. »Den Kommunismus machen: das kann ja wohl nicht so schwer sein.«

Wann: 17. Februar 2011
Wo: Bahnhof Langendreer, Raum 6
Mehr Infos: http://kommunistischegruppebochum.blogsport.de/2011/01/06/kommunismus-eine-kleine-geschichte-wie-endlich-alles-anders-wird/

*** Veranstaltungen – Tunesien – Zwischen Revolte und Revolution ***

Was ist in Tunesien eigentlich genau passiert? Wer trägt diese massenhafte Bewegung? Und wie wirkt sich das ganze Geschehen auf die Region oder gar geopolitisch aus?

Diese einführende Veranstaltung soll solche und ähnliche Fragen genauer unter die Lupe nehmen. Vor der standesgemäßen, gemeinsamen Diskussion wird Helmut Dietrich (Tunesien/Algerien 2006-2010) ein Eingangsreferat halten und Detlef Hartmann (Redaktion Materialien) wird einen Kommentar zur Lage in Verbindung mit der EU abgeben.

Wann: 11. Februar 2011
Wo: Natufreundehaus Köln-Kalk
Mehr Infos: http://www.no-racism.de/11-02-11-va-tunesien-zwischen-revolte-und-revolution-3/

*** Antifaschistische Diskussionskultur ***

Kulturcafe für antifaschistische Diskussion. Mobiveranstaltung zu Dresden stellt sich quer! ES WIRD EINEN BUS AUS BONN GEBEN, DER am 19. Februar NACH DRESDEN FÄHRT! Kommt zur Infoveranstaltung im Kult41 am Montag, den 7. Februar um 20 Uhr. Hier wird es genaue Infos und Busfahrkarten geben.

Wann: 7. Februar 2011, ab 20 Uhr
Wo: Kult 41
Mehr Infos: http://antifabonn.blogsport.de/termine/

*** Erstes öffentliches Blockadetraining in Stolberg (Rhld.) ***

Blockadetraining des Bündnisses gegen den Naziaufmarsch 2011 in Stolberg, bei dem für die Blockade der Naziaufmärsche in Stolberg und Dresden geübt wird. Mit warmem Essen und Infostand.

Wann: 5. Februar 2011, ab 15 Uhr
Wo: Kaiserplatz Stolberg
Mehr Infos: http://blockieren.mobi

*** Auch Obdachlose haben Namen ***

Demo in Gedenken an den Obdachlosen Horst Pulter, der vor 16 Jahren in Velbert von Neonazis ermordet wurde, und gegen rechte Gewalt und Obdachlosenausgrenzung. Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Wann: 5. Februar 2011, ab 14 Uhr
Wo: Velbert, Willy-Brandt-Platz
Mehr Infos: fuenfterfebruar95.wordpress.com

*** Nein zur deutschen Kriegspolitik! Gegen die Nato-Sicherheitskonferenz! ***

Am ersten Februarwochenende treffen sich im Hotel Bayerischer Hof in München wieder die Regierungsvertreter, Militärs, Kriegsstrategen und Rüstungslobbyisten überwiegend aus Nato- und EU-Staaten zur sogenannten Sicherheitskonferenz. Gegen dieses Treffen der Kriegstreiber werden auch dieses Jahr Proteste organisiert. Wir rufen dazu auf sich an der Mobilisierung zu beteiligen und zur Demonstration nach München zu fahren! Es werden Busse aus Bonn, Köln und Düsseldorf fahren. Die Fahrt wird Samstag Morgens gegen 6.00 Uhr losgehen und Abends gegen 23.00 Uhr wieder zurück sein. Ein Busticket kostet leider 30 Euro.

Wann: 5. Februar 2011, ab 13 Uhr
Wo: Marienplatz, München – Großdemo
Mehr Infos: http://3a.blogsport.de/siko-2011/

*** Autonome Vollversammlung NRW IV ***

Liebe Leute, wir laden Euch herzlich zur nächsten Vollversammlung für Autonome Politik in NRW am 30. Januar 2011 ins Autonome Zentrum in Köln ein. Los geht es um 13 Uhr. Es gibt leckeres warmes veganes Essen und sehr interesseante Themen und Themenkomplexe. Die Vollversammlung dient zum Kennlernen und Austauschen über aktuellen Themenkomplexe und Diskussionen, wie zum Beispiel Soziale Kämpfe oder Aufbau von Zivilgesellschaften. Bitte erscheint zahlreich.

Wann:30. Januar 2011
Wo:Autonomes Zentrum Köln-Kalk
Mehr Infos: http://autonomepolitiknrw.blogsport.eu/

*** Antifa Actiondays Wuppertal ***

Zum 29.1. mobilisieren Wuppertaler Nazis in Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer NPD zu einem Aufmarsch gegen „linke Gewalt“, Antifaschismus und das Autonome Zentrum als „Keimzelle des Terrors“. Die Blockade dieses Aufmarsches stellt den Höhepunkt der Wuppertaler Antifa Actiondays dar, aber es wird auch schon am 27.1. eine Gedenkveranstaltung für die Vohwinkler NS-Opfer und am 28.1. eine Vorabenddemo stattfinden.

Mobi MP3 Jingle:

Wann: 27. – 29. Januar 2011
Wo: Wuppertal HBF & Autonomes Zentrum
Mehr Infos: actiondayswpt.blogsport.de

*** Nein zur Mandatsverlängerung des Kriegseinsatzes in Afghanistan! ***

No Nato. No War. No Capitalism. Kampf der deutschen Kriegspolitik! Bereits Ende Januar soll der Bundestag über die Kriegsbeteiligung Deutschlands in Afghanistan abstimmen. Das Mandat für den Bundeswehr-Einsatz läuft am 28. Februar 2011 aus. Als Zeitpunkt für die Abstimmung im Bundestag ist der 28. Januar vorgesehen. Diesen Anlass wollen wir nutzen, um unsere Ablehnung von imperialistischem Krieg und Besatzung deutlich zu machen. Bundesweit plant das antifaschistische /
antimilitaristische Aktionsbündnis dazu dezentrale Aktionen. Achtet auf weitere Ankündigungen!

Wann: 22. Januar 2011, 13 Uhr
Wo: Münsterplatz in Bonn
Mehr Infos: http://3a.blogsport.de/

*** Total ex­trem – Die Ex­tre­mis­mus­theo­rie und ihre prak­ti­schen Fol­gen ***

total extrem Vortrag und Diskussion zur Extremismustheorie, die links und rechts gleichsetzt und die Probleme in der bürgerlichen Mitte übersieht. Mit Jörg Kronauer, Sozialwissenschaftler, Buchautor und freier Journalist (u.a.: Konkret, Lotta, Jungle World).

Wann: 20. Januar 2011, 19 Uhr
Wo: Kar­man-​Au­di­to­ri­um, Raum FO 3, Eilfs­chorn­stein­str. 16, Aachen (Gegen über der Uni Aachen)
Mehr Infos: akantifaac.blogsport.de

*** Antifa Konferenz in Köln ***


Spektrenübergreifende und NRW-weite Antifa-Konferenz in Köln mit Workshops und vielem mehr. Unter anderem geht es um Antifa-Arbeit in der Provinz und die Blockaden der anstehenden Neonazi-Aufmärsche in Dresden, Stolberg, Remagen und Dortmund.

Wann: 14. Januar, ab 19.00 Uhr und 15. Januar 2011, ab 10 Uhr
Wo: Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln
Mehr Infos: http://www.antifa-konferenz.de