Tipps: Sprühen
============

Ent­we­der ihr zieht los und sprüht die Pa­ro­len oder Graf­fi­ties an frem­de Wände oder ihr macht euch vor­her Scha­blo­nen, die dann nur noch an die Wand ge­hal­ten und über­sprüht wer­den. Das hat den Vor­teil, dass es schnel­ler geht und künst­le­risch mehr Mög­lich­kei­ten als eine ein­fa­che Pa­ro­le bie­tet (z.B. auch Mehr­farb­bil­der). Sprüh­scha­blo­nen sind re­la­tiv ein­fach her­zu­stel­len: Mensch malt auf eine Pappe in Druck­buch­sta­ben eine Pa­ro­le und schnei­det die Buch­sta­ben aus. Es kann aber auch ein Zei­chen, eine Zeich­nung auf die ge­wünsch­te Größe ko­piert, auf Pappe ge­klebt und aus­ge­schnit­ten wer­den. Der ein­zi­ge Nach­teil ist, dass farb­trie­fen­de Scha­blo­nen schlecht zu trans­por­tie­ren sind. Bei die­sen Ak­tio­nen soll­ten mög­lichst keine ozon­schäd­li­chen, blei- oder cad­mi­um­hal­ti­gen Sprüh­do­sen be­nutzt wer­den.

Stasi 2.0

An­sons­ten gibt es für große Pa­ro­len auch noch die Mög­lich­keit, mit einem di­cken Le­im­pin­sel (Quast) und Au­ßen­wand­far­be an die Wände zu schrei­ben. Das ist zwar auf­fäl­li­ger zu trans­por­tie­ren und dau­ert län­ger, ist dafür aber im Nach­hin­ein auch we­sent­lich bes­ser zu sehen. Au­ßer­dem gibt es in gut­s­or­tier­ten Far­ben­lä­den für Sprü­her­be­darf auch Fett­caps für groß­räu­mi­ge­res Sprü­hen.